Charlotte Hutter

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Charlotte Hutter, geborene Gruber (* 193x in Großarl) ist Volksmusikerin, Gründerin der Familienmusik Hutter und langjährige Leiterin des Joseph-Mohr-Gedächtnissingens in Wagrain.

Leben

Charlotte Hutter, geborene Gruber ist das zweite von drei Kindern der Nebenerwerbslandwirte Adelheid und Balthasar Gruber. Ihre musikalische Neigung wurde durch das Elternhaus stark gefördert. Bereits in der Volksschulzeit erlernte sie beim Eggmannbauern das Zitherspiel und die Noten. Nach der Hauptschule bildete sie sich in Volkshochschulkursen in St. Johann im Pongau weiter und unterrichtete privat musikalische Früherziehung und Deutsch.

1955 heiratete sie Josef Hutter, mit dem sie 1960 das Joseph-Mohr-Gedächtnissingen in Wagrain begründete. Seit 1964 trat sie mit ihrem Mann und dann auch mit den gemeinsamen Kindern Liselotte (* 1955), Heidemarie (* 1960) und Hannes (* 1964) als Familienmusik Hutter auf. Ihr Instrument blieb die Zither, aber auch Gitarre, Hackbrett und Gesang.

Seit vielen Jahren erteilt Charlotte an der Musikschule St. Johann Instrumentalunterricht. Seit den 1980er-Jahren war sie als Referentin bei den Brauchtumswochen in Oberalm und Neukirchen am Großvenediger für Jugendliche und Kinder tätig. Seit 1979 musizierte sie mit der Familie ehrenamtlich für die behinderten Bewohner des Konradinums in Eugendorf. Nach dem Tod von Josef Hutter überließ sie die Leitung der Familienmusik ihrer Tochter Heidemarie.

Ehrungen

Quellen