Ein Herz für Hallein

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Ein Herz für Hallein ist eine Initiative von Dr. Anita Memmer vom Salzburger Bildungswerk Hallein und Friedrich Bahner vom Kulturforum Hallein.

Allgemeines

Am 27. Jänner 2011 startete auf Initiative von Dr. Anita Memmer das Projekt "Ein Herz für Hallein". Doh-Reh-Treff, Generationengarten, das Spielefest im IKU, Luna – ein keltisches Koboldmädchen, offener Bücherschrank, Garten des Glaubens, kostenlose Stadtführungen, Radio-Café, Halleiner Advent-Chor und Galerie „1blick“ – die Leiterin der Initiative, Dr. Anita Memmer, vom Salzburger Bildungswerk Hallein und Friedl Bahner vom Kulturforum Hallein möchten mit dieser Aktion die Menschen in Hallein wachrütteln, selbst aktiv zu werden. Sie wollen der Entfremdung, der Vereinsamung und des Werteverlusts entgegenwirken, zwischenmenschliche Brücken bauen und wieder mehr Nähe und Gemeinschaft spürbar werden lassen.

Damit die Halleiner Bevölkerung Anregungen dazu abgeben kann, wurden eigens von Schülern der HTL Hallein gebauten Briefkästen an zwölf Stellen im Stadtgemeindegebiet aufgestellt. Leider entfernten aber Unbekannte die Briefkästen im Stadtteil Bad Dürrnberg.

Bei einer Pressekonferenz im Jänner 2012 berichteten die einzelnen Projektleiterinnen vom ersten Jahr des Projekts.

Doh-Reh-Treff

Karin Kogler, die den Doh-Reh-Treff im Rehhofer Pfarrzentrum leitet, berichtete, dass sie sich am Anfang dachte, es ginge schneller. Nämlich die Menschen für aktive Nachbarschaftshilfe zu begeistern und Kontakte zur Bürgerbewegung Treffpunkt Rif zu knüpfen, was ihr bisher noch nicht gelungen war. Aber diesen Brückenschlag gelang auch mit Bad Dürrnberg nicht, wie Dr. Memmer erzählte „es kocht jeder seine eigene Suppe und ich weiß nicht, warum, aber wir sehen diese Gruppierungen nicht als Konkurrenz“.

Generationengarten

Esther Strodl hingegen konnte von begeisterten Jugendlichen im „Generationengarten“ berichten, der sich im evangelischen Pfarrgarten in Burgfried befindet. Im Frühling plant sie, Kartoffeln zu säen und beschrieb ihr Projekt „mit allen Sinnen arbeiten“, wie ein echtes Kräutl auf dem eigenen Feld wächst, wie sie ein Insektenhotel gebaut hatten, das mittlerweile auch bewohnt ist, was kann ich wie mit einfachen Mitteln machen, Sträucher schneiden und anderes. Und alles ohne fremde Geldmittel!

Das Spielefest im IKU

Etwas enttäuscht zeigte sich Martina Mathur vom Verlauf des Spielefests im IKU - Büro für interkulturelles Zusammenleben. Mehr oder weniger kamen nur die Kinder von ihren Freunden und Bekannten. Auch wurde sie darauf auch angesprochen, dass man nichts mit „anderen“ Kindern zu tun haben möchte. Gemeint waren damit Kinder in Hallein lebender Menschen anderer Nationen. Was aber grundsätzlich falsch ist, da das Spielefest gar nicht als Integrationsprojekt gesehen wird. Einfach miteinander spielen ist die Devise.

Luana, das keltische Koboldmädchen

Doris Pichler und Iris Moosleitner sprühten nur so von Ideen, als sie die von Karoline Haunsperger geschriebene Geschichte von „Luana, einem keltischen Koboldmädchen“ vorstellten, die sich über Jahrhunderte in einer Truhe am Dachboden in einem Halleiner Haus versteckte, bevor sie in der Jetztzeit von Veronika entdeckt wird. Gemeinsam unternehmen nun die beiden Spaziergänge durch Hallein und machen aus einem „grauslichen“ Hallein ein neues, interessantes Hallein. Pichler und Moosleitner haben die Geschichte aufgegriffen, haben sie weiterentwickelt, illustriert und planen darüber hinaus ein „Activy Book“ für eine Entdeckungsreise durch Hallein für Kinder und Jugendliche, wollen Hallein-typische Souvenirs kreieren und Stadtführungen für Einheimische anregen.

Offener Bücherschrank

Weniger weit hatte sich das Projekt „Offener Bücherschrank“ entwickelt. Geplant ist, an einem zentralen Ort in der Halleiner Altstadt einen wetterfesten Schrank mit allerlei Büchern zu bestücken, die der interessierte Leser sich ausborgen kann (und wieder zurück bringen sollte). Zwar ist das Projekt an sich schon von der Stadtgemeinde Hallein bewilligt, jedoch sind noch einige Hürden zu nehmen. Zum Beispiel haftet der Betreuer des Bücherschranks für Schäden, die ein herausfallendes Buch oder ein umgestürzter Bücherschrank am Straßenpflaster oder vorbeigehenden Personen anrichten (könnte). Aber der Bücherschrank wird entweder vor dem Keltenmuseum oder am Molnarplatz kommen.

Garten des Glaubens

Der „Garten des Glaubens“ ist im aktuellen Stadion (Jänner 2012) noch eine „Herbergesuche“. War zunächst der Dirnberger-Garten gegenüber der Volksschule zugesagt worden, war dann ein anderes Grundstück im Gespräch. Das wiederum stellte sich als Irrtum heraus, wie Bürgermeister Dr. Christian Stöckl der Initiative gegenüber erklärte. Aber Suzan Arrer, die Projektbetreuerin ist guten Mutes, allein, ihr fehlen noch einige Gestalter des Gartens an sich: die Buddhisten sind schon sehr aktiv, ein Historiker für das Judentum im "Garten des Glaubens" wäre auch schon gefunden, der Hinduismus ist vertreten, allein, für den Islam fehlt noch jemand, berichtete Suzan Arrer.

Radio-Café

Gemeinsam eine Radiosendung hören und anschließend darüber debattieren, nebenbei Kontakte pflegen, das sei der Sinn des Radio-Cafés erläuterte Dr. Memmer. Einmal im Monat findet es statt und soll sich als Fixpunkt im Alten Forsthaus jeweils am ersten Freitag um 17 Uhr etablieren.

Kostenlose Stadtführungen

Brigitte Winkler möchte sich für "Herz für Hallein" engagieren, indem sie speziell für Menschen mit Migrationshintergrund kostenlose Führungen durch die Stadt und das Keltenmuseum anbietet.

1. Halleiner Chor-Advent

Am 27. November 2011 fand im Stadttheater Hallein der erste Halleiner Chor-Advent statt. Daran hatten teilgenommen:

Galerie "1blick"

Mag. Helmuth Hickmann möchte sich mit seiner Galerie 1blick ins Projekt einbringen. Diese Galerie ist eine reine Privatinitiative und möchte eine Brücke zwischen Kultur und den Bewohnern von Hallein bauen, indem sie an zentraler Stelle jederzeit kostenlos, völlig unkompliziert und selbstverständlich, praktisch "im Vorbeigehen", zugänglich sein soll. Mag. Hickmann möchte auch jungen heimischen KünstlerInnen die Möglichkeit bieten ihre Werke auszustellen.

Aktiv mitarbeiten – hier Details

Dr. Memmer wies abschließend noch darauf hin, dass alle Projekte natürlich weiterhin bestehen und sich alle Projektbetreuerinnen über neue Interessenten freuen. Wer mehr über dieses interessante Projekt erfahren möchte:

Salzburger Bildungswerk Hallein c/o Kulturforum Hallein
Mauttorpromenade 6
5400 Hallein
Mobiltelefon Dr. Memmer: 06 80 - 333 83 70
E-Mail: office@herzfuerhallein.at

Weblinks

Quellen