Engelbert Washietl

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Dr. Engelbert Washietl (* 10. März 1941 in Stockerau, Niederösterreich) ist freier Journalist und ehemaliger Chefredakteur der Salzburger Nachrichten.

Leben

Nach dem Studium der Geschichte und Zeitungswissenschaften an der Universität Wien findet Washietl 1966 seine erste Anstellung im Außenpolitik-Ressort der österreichischen Tageszeitung Die Presse in Wien. 1979 wechselt er als Deutschland-Korrespondent nach Bonn, um 1985 wieder zurückzukehren und zum stellvertretenden Chefredakteur der Presse aufzusteigen.

Im Dezember 1988 wechselt Washietl in die Wiener Redaktion der Salzburger Nachrichten und wird deren Leiter. Am 1. Februar 1995 wird er Nachfolger von Karl Heinz Ritschel als Chefredakteur der Tageszeitung.

In seine kurze Amtszeit fällt die Umstellung der Zeitung auf einen separaten Lokalteil im Kleinformat (Halbberliner) im September 1995. Mit Ende September 1995 verlässt Washietl die SN und wechselt 1996 in die Chefredaktion der Tageszeitung WirtschaftsBlatt.

In Wien arbeitet er bis 2004 als Stellvertretender Chefredakteur, danach als Kommentator. Seit April 2006 arbeitet Washietl als freier Journalist unter anderem für Die Furche, medianet, Der Österreichische Journalist, Die Zeit und als Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.

Außerdem ist er Vorsitzender der Initiative Qualität im Journalismus.

Literatur

  • Engelbert Washietl: Österreich und die Deutschen. Wien, 1987

Auszeichnungen

  • Kurt Vorhofer-Preis für Qualitätsjournalismus (1996)

Quelle

  • Initiative Qualität im Journalismus [1]
Zeitfolge