Festungsmuseum

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ein Schlachtengetümmel aus mittelalterlichen Waffen (Schwert, Rüstung, Armbrust, Spieß)
ein Kachelofen aus Email als mittelalterlicher Wohnkomfort

Das Festungsmuseum wurde als Burgmuseum Festung Hohensalzburg 1952 in der Festung Hohensalzburg eingerichtet. Es ist heute Teil des Salzburg Museums.

Entstehung

Bereits unter der Leitung von Julius Leisching (1921 - 1933) und Max Silber (1933 - 1942) überlegte man im Salzburger Landesmuseum die Übersiedelung der Ausstellung auf die Festung. Erst die völlige Zerstörung des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg brachte die Debatte der Übersiedlung neu auf. Am 19. Februar 1949 beschließt der Salzburger Gemeinderat die Einrichtung des Festungsmuseums. Aus einer Reihe technischer Schwierigkeiten und damit verbundenen hohen Adaptierungskosten sowie der verkehrstechnisch ungünstigen Lage, nahm man schließlich von einer kompletten Übersiedlung in die Festung Abstand.

Aber man wollte wenigsten die mittelalterliche Sammlung in den aus der Zeit von Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach stammenden Wohntrakt in einem Teil der Fürstenzimmer im "Hohen Stock" zumindest provisorisch unterbringen. Aus diesem Provisorium entstand dann das Burgmuseum Festung Hohensalzburg.

Das Festungsmuseum wurde im September 2000 neu eröffnet. Es präsentiert Zeugnisse der Festungsgeschichte und des Wohnen auf den Burgen. Die Umgestaltung würdigte eine unabhängige Jury mit dem Österreichischen Museumspreis 2001. Geleitet wird das Museum von Mag. Urd Vaelske.

Auszeichnung

Das Museum ist mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet.

Besucherzahlen

2015: 675 000 Besucher[1]

Adresse

Festung Hohensalzburg
Telefon: 06 62 - 62 08 08-400

Öffnungszeiten

1. Jänner bis 30. April
09:30 bis 17:00 Uhr
1. Mai bis 30. Juni
09:00 bis 18:00 Uhr
1. Juli bis 31. August
09:00 bis 19:00 Uhr
1. September bis 30. September
09:00 bis 18:00 Uhr
1. Oktober bis 31. Dezember
09:30 bis 17:00 Uhr
Ostern und Adventwochenenden
09:00 bis 18:00 Uhr

Bildergalerie

Quellen

Weblinks

Fußnoten

  1. Salzburger Nachrichten, 21. Jänner 2016