Filialkirche zum heiligen Georg in Sommerholz

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Herbst 2018 bei der Filialkirche zum heiligen Georg in Sommerholz.
Barocke Kanzelfigur "Jesus als guter Hirte" von Paul Mödlhammer aus dem Jahr 1723. Zu sehen ist links ein Predigerarm mit Kruzifix - die gesamte Kanzel wurde von den Brüdern Veit und Paul Mödlhammer geschaffen.

Die Filialkirche zum heiligen Georg in Sommerholz in Sommerholz in der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee gehört zur Pfarre Neumarkt am Wallersee. Sie steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Erstmals findet sich die dem heiligen Georg geweihte Kirche 1475 urkundlich erwähnt. Ihre heute Form ist ein spätgotischer, barockisierter Sakralbau und ein gern besuchter Wallfahrtsort.

Der Hochaltar von Jakob Gerold (1675) ist eines der künstlerisch bedeutsamsten Werke dieser Zeit im Flachgau. Auch die Altarskulpturen hl. Christophorus und hl. Jakobus der Ältere sowie die bekrönende Statue Christus Salvator stammen von Gerold. Es sind Figuren von ausdrucksvoller Bewegtheit. Der Neumarkter Künstler Mathias Wichlhamer schuf Altarblatt St. Georg und das Auszugsbild Marienkrönung. Die Kanzelfigur „Jesus als guter Hirte“ stammt von einem weiteren Neumarkter Bildhauer, Paul Mödlhammer, der sie 1723 entstehen ließ.

An der Kanzel kann man einen Predigerarm mit Kruzifix sehen.

Die sowohl innen als auch außen sehr schöne Kirche liegt in schöner Umgebung, weshalb sie immer wieder für besondere Anlässe, wie Hochzeiten und auch Konzerte, genutzt wird.

Am 6. Februar 1948 löste ein Blitzschlag einen Brand in der Kirche aus.

Alle zwei Jahre findet der Georgiritt um die Kirche statt. Zuletzt im April 2019.

Bildergalerie

weitere Bilder

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Quellen