Franz Xaver Süßmayr

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Franz Xaver Süßmayr (* 1766 in Schwanenstadt, Oberösterreich; † 17. September 1803 in Wien) war ein Komponist, Schüler und Freund Wolfgang Amadé Mozarts.

Salzburgbezug

Süßmayr war Schüler von Antonio Salieri und einer Aussage Constanze Mozarts zufolge ab 1790/1791 auch Schüler Mozarts. Süßmayr soll Mozart bei der Komposition der Seccorezitative in La clemenza di Tito assistiert haben. Mit Süßmayr diskutierte Mozart in seinen letzten Tagen angeblich auch sein Requiem, sodass Süßmayr sich aufgrund dieser mündlichen Angaben und einiger hinterlassenen Notizen („Zettelchen“) in der Lage gesehen haben soll, das Stück nach Mozarts Tod zu vervollständigen. Obwohl häufig kritisiert, gehören Süßmayrs Ergänzungen (er komponierte bzw. instrumentierte die letzten fünf Teile) heute bei Aufführungen zum Standard.

Angebliche Vaterschaft von Constanzes Sohn Franz Xaver Wolfgang

Bis heute halten sich Gerüchte, dass Franz Xaver Wolfgang Mozart (* 1791; † 1844) der Sohn Süßmayrs sei, der ebenfalls den Vornamen Franz Xaver trug. Dann hätte die Zeugung des Kindes im niederösterreichischen Baden stattgefunden, wohin Constanze regelmäßig zur Kur fuhr und von Süßmayr begleitet wurde – mit Mozarts ausdrücklicher Zustimmung, um angeblich „auf Constanze aufzupassen“. Der Sohn wurde am 26. Juli 1791 geboren. Falls Mozart selbst der leibliche Vater war, wäre der Sohn 17 Tage zu früh geboren: „Denn neun Monate zuvor, Oktober 1790, war Mozart auf Reisen und kehrte erst am 10. November wieder zurück.“ Es muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass der Name Franz Xaver nur im Taufregister erscheint und Mozarts letztes Kind von seinen Eltern von Geburt an immer Wolfgang (oder „Wowi“) genannt wurde.

Die Süßmayerstraße in Gneis-Moos im Salzburger Stadtteil Gneis wurde nach ihm benannt.

Quelle