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Gründerzeit

Die Gründerzeit ist die Periode nach 1850 bis 1914, in der die Österreichisch-ungarische Monarchie in mehreren Phasen wirtschaftlich modernisiert, verschiedene Regionen (Wien und Umland, Sudetenländer, Obersteiermark, Vorarlberg) industrialisiert und das Staatsgebiet durch Eisenbahnen erschlossen wurde[1].

Inhaltsverzeichnis

Die Gründerzeit in der Stadt Salzburg

Wichtige Weichenstellungen dieser Zeit waren für die Stadt Salzburg die Schleifung der Stadtbefestigungen und die Salzachregulierung, die Raum für die sogenannte Stadterweiterung schufen: Neue Stadtteile wie die Neustadt und die Elisabeth-Vorstadt entstanden. Durch die Westbahn wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Einer der bedeutendsten Bauunternehmer dieser Zeit war Karl Freiherr von Schwarz. Von ihm stammen z. B. die Villen am Rudolfskai.

Eine wichtige Voraussetzung für die Verbauung der Riedenburg in der Gründerzeit war die Parzellierung der Löwensternschen Gründe in den Jahren vor 1880. In der Elisabeth-Vorstadt entstand das Hôtel de l'Europe.

Die Baustile der Gründerzeit waren hauptsächlich von der Strömung des Historismus, der ältere Stilrichtungen wiederbelebte, danach vom Jugendstil geprägt.

Die Gründerzeit im Land Salzburg

In Bad Gastein war der bedeutendste Bauunternehmer der Gründerzeit der Italiener Angelo Comini.

Die letzte Villa aus der Gründerzeit in der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee, die heute noch existiert, ist die Gürtlervilla.

Quelle

  • Salzburgwiki-Artikel

Einzelnachweise

  1. Zitat aus Quelle www.aeiou.at