Honigmayr

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Produktpalette
Dosierspender "Honigboy"

Honigmayr ist ein Honigabfüllunternehmen in der Pongauer Marktgemeinde Werfen im Ortsteil Tenneck.

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1920 von Sepp Mayr gegründet. Er begann mit der Bienenzucht und der Abfüllung seiner Produkte. Der ehemalige Besitzer der Burg Hohenwerfen, Erzherzog Eugen von Österreich, war einer seiner ersten Kunden.

1958 wurde der Betrieb von Josef Gruber, dem Neffen des Firmengründers, übernommen. 1996 siedelte die Firma an den heutigen Betriebsstandort in Tenneck, wo nach wie vor entsprechend der geltenden Unternehmensphilosophie "garantiert sortenreine Abfüllung" und "ständige Lieferbereitschaft" gearbeitet wird.

Zum Erfolgsprodukt hat sich der Dosierspender "Honigboy" entwickelt.

Seit 2007 setzt Honigmayr auf Fair-Trade und Biohonig. Die Imkerei soll Bauern in Südamerika zusätzliches Einkommen bringen. Man bemüht sich aber auch verstärkt um die Zusammenarbeit mit heimischen Imkern. Der Rohstoff kommt aus Österreich, sowie aus Kuba, Ungarn, Rumänien, Spanien, Italien, Mexiko und Guatemala.

Die Markenrechte für "Biene Maja"-Honig hatte die Firma Honigmayr vor Jahrzehnten schon einmal, aber nur kurzfristig. Damals versuchte man sich als Pionier am Markt mit Dosierspendern. Es klappte trotz der Bemühungen der Biene nicht. Am 15. September 2015 wurde der Biene-Maja-Honig in einer Reihe auserwählter Handelsketten zunächst in Österreich und dann in Deutschland und der Schweiz eingeführt. Der Honigabfüller sieht es als Beginn einer neuen Ära.

Die Firma Honigmayr wurde zum 1. April 2019 vom Nahrungsmittelhersteller Spitz mit Sitz in Attnang-Puchheim (.) übernommen. Der bisherige Firmensitz im Pongau mit 28 Mitarbeitern bleibt nach Angaben der neuen Eigentümer erhalten.

Produkte

  • Bio-Blütenhonig
  • Bio-Akazienhonig
  • Bio-Lindenblütenhonig
  • Bio-Waldhonig

Daten und Fakten (2017)

Pro Jahr werden in Tenneck rund 2 500 bis 2 600 Tonnen Bienenhonig abgefüllt. Zehn bis 15 Prozent davon kommen aus Österreich, ein wichtiger Anteil wird aus Mittel- und Südamerika bezogen. Honigmayr kann laut APA pro Tag bis zu 16 Tonnen Bienenhonig verarbeiten, der Exportanteil betrug zuletzt an die 30 Prozent.

Der Umsatz betrug bei steigender Tendenz rund 13 Millionen Euro um. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017 wies einen Gewinn von 280.000 Euro aus.

Quellen

Weblinks

Salzburger Woche, Ausgabe Pongauer Nachrichten, 10. September 2015 - Biene Maja feiert in Tenneck ein Comeback