Julia Grünwald

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Die österreichische Skirennläuferin Julia Dygruber im Slalomdurchgang der FIS-Super-Kombination in Lackenhof, Österreich, am 3. März 2010.

Julia Grünwald, geborene Julia Dygruber (* 25. Oktober 1991), ist eine Skirennläuferin aus Rußbach am Paß Gschütt. Sie gehört seit 2010 dem B-Kader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) an. Ihre stärkste Disziplin ist der Slalom, in der sie 2017 Staatsmeisterin wurde.

Biografie

Julia Grünwald fährt für den Skiclub USV Rußbach. Sie besuchte die HBLA Bad Ischl, die Ski-Hotelfachschule und Höhere Lehranstalt für Tourismus in Bad Hofgastein, wo sie 2011 maturierte. Im Jänner 2008 nahm sie erstmals an FIS-Rennen teil. Am 7. Dezember 2009 feierte sie den ersten Sieg in einem Slalom in Sölden. Nach weiteren guten Ergebnissen bei FIS-Rennen wurde sie 2010 in den B-Kader des Österreichischen Skiverbandes aufgenommen. Nachdem sie im Dezember 2010 einen Knöchelbruch erlitten hatte und sieben Wochen pausieren musste, startete sie ab Februar 2011 im Europacup. Sie platzierte sich von Beginn an in den Punkterängen und am 11. März erreichte sie als Zweite des Riesenslaloms von La Molina (Spanien) ihren ersten Podestplatz. Weitere Top-10-Platzierungen gelangen ihr erst in der Saison 2012/2013.

Am 29. Dezember 2011 kam Grünwald im Slalom von Lienz zu ihrem ersten Weltcupeinsatz, schied jedoch im ersten Durchgang aus. In den beiden darauffolgenden Saisonen gelangen ihr kaum nennenswerte Ergebnisse. Am Beginn der Saison 2014/2015 gewann sie in Hemsedal (Norwegen) erstmals ein Europacuprennen. Am 29. Dezember 2014 konnte sie im Slalom von Kühtai als 14. zum ersten Mal Weltcuppunkte sammeln.

Am 7. Mai 2018 gibt Julia Grünwald das Ende ihrer Karriere aus gesundheitlichen Gründen (Knie) bekannt.

Erfolge

Weltcup

  • 2 Platzierungen in den besten 15 im Weltcup
  • 1 Sieg im Europacup
  • 7 Podestplätze im Europacup
  • 12 Siege in FIS-Rennen
  • Österreichische Staatsmeisterin im Slalom 2017

Bilder

 Julia Grünwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Quellen