Roittner-Passage

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Roittner-Passage; Eingang Getreidegasse
Innenhof in der Roittner-Passage

Die Roittner-Passage ist eines der bekanntesten Durchhäuser in der Salzburger Altstadt. Sie verbindet Getreidegasse (Haus Nr. 7) und Universitätsplatz (Haus Nr. 15) über einen kleinen Innenhof miteinander.

Geschichte

Das Reifenstul'sche Haus wurde im 15./16. Jahrhundert erbaut. Die Fassade zum Universitätsplatz mit seinem Segmentbogenportal stammt aus der Zeit um 1800. Das Haus besitzt im Innenhof an der Süd- und Ostseite typische Arkaden auf. Teilweise besitzt das Haus alte steinerne Fenstergewände. Vom alten Haus sind allerdings fast nur Außenmauern und Fassaden erhalten. Das Gebäude wurde ansonsten "entkernt". Ältester bekannter Besitzer des Hauses war 14081434 Bürgermeister Peter Feiertag. 1892 wurden der Eisenhändler Michael Roittner und dessen Ehefrau Hedwig Eigentümer. Nach 1930 eröffneten die Gebrüder Roittner in der nördlichen Häuserzeile der Getreidegasse (Haus Nr. 8) ein neues Geschäft. Im Innenhof der Passage befanden sich das Eisenwarenlager und die Installationswerkstätte. Von dieser Familie leitet sich auch die Bezeichnung dieses alten Durchhauses ab.

Von den 1970er- bis in die 1990er-Jahre befand sich im Haus Nr. 7 an der Roittner-Passage das beliebte Kaufhaus Thalhammer-U.

Sehenswert

An die rege handwerkliche Geschäftigkeit früherer Tage in diesem Durchhaus erinnert heute nichts mehr. Der kleine Innenhof, mit den zweigeschoßigen, offenen Arkaden und den viergeschoßigen Arkaden im Westen, auf einem Rundbogengewölbe und auf Rundsäulen aus Konglomerat stehend, beherbergt heute ein gemütliches Café und mehrere Souvenir-Geschäfte. Viele Fremdenführer führen die Touristen durch diese Passage, gilt sie doch als Inbegriff des Strukturwandels von Gewerbe, Handel und Wohnen in der Salzburger Innenstadt.

Erwähnenswert

  • Gedenktafel: → die Besitzer von Haus Getreidegasse 7, beginnend ab 1408 waren jeweils ... und ab 1892 Familie Roittner ...

Bildergalerie

Quellen