Gebrüder Roittner

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Getreidegasse 7 (Reifenstuhlhaus)
Getreidegasse 8 (Mühlsteigerhaus, auch Ramsauerhaus genannt)
Gedenktafel in der Roittner-Passage

Die Firma Gebrüder Roittner betrieb im 20. Jahrhundert in der Salzburger Altstadt vor allem eine Eisengroßhandlung, später ein Geschirr- und sonstiges Haushaltswarengeschäft.

Geschichte

Im Jahr 1892 kauften der Eisenhändler Michael Roittner[1] und seine Frau Hedwig Roittner das Haus Getreidegasse Nr. 7. Aber schon 1819 wurde hier die Eisengroßhandlung Geb. Roittner begündet. Deren Söhne Michael Roittner der Jüngere, Heinrich Roittner und Josef Roittner übernahmen 1905 das Haus, gründeten die Firma Gebrüder Roittner und eröffneten im Haus eine Eisenwarenhandlung.

Anfangs beschränkte sich die Eisenhandlung auf Eisenwaren (Werkzeuge wie Zangen und Hämmer), sowie Küchen- und Haushaltswaren (Messer, Siebe, Pfannen) und lag das Geschäft im angestammten Verkaufslokal in der südlichen Häuserzeile der Getreidegasse. 1918 erweiterte die Firma und wurde zur Eisenwaren-, Metallwaren- und Werkzeuge-Großhandlung, Baueisenhandlung, Spezialgeschäft für Haus-, Küchen- und Hoteleinrichtungen, Waffen-, Munitions-, Pulver- und Dynamitverschleiß[2][3][4]. Im Innenhof des bald Roittner-Passage genannten Durchganges lagen die Eisenwarenlager und die Installationswerkstätte. 1918 bereits wurde in der gegenüberliegenden nördlichen Häuserzeile der Getreidegasse (Haus Nr. 8; Eckhaus zum Hagenauerplatz) ein neues Geschäft eröffnet.

Von Josefs Söhnen war in der Folge

Unternehmensleiter.[5]

Die Roittners mussten den Handelsbetrieb im Jahr 1998 wegen übermächtiger Konkurrenz von Baumärkten uä. schließen. Die jüngere Generation blieb aber der Branche im Wesentlichen treu und betreibt

Im Jahre 2000 erfolgte die Gründung der Privatstiftung Richard Roittner und Dr. Heinz Roittner.

Quellen

Einzelnachweise