Toyota Frey

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Aigen mit dem ehemaligen Toyota Lexus Center.
Panoramabild des Toyota-Lexus-Centers

Toyota Frey ist ein österreichisches Autohaus mit Standorten u. a. in Wien und für einige Jahre auch in der Stadt Salzburg-Aigen.

Geschäftsbereich

Das Unternehmen führt Automobile der Marken Toyota und (der Toyota-Tochter) Lexus.

Geschichte

Im Jahr 1936 gründete Ernst Frey den Betrieb als allgemeine Mechanikerwerkstätte am Wiener Rennweg. 1938 übernahm er einen NSU- und Puch-Werkstättenvertrag, 1952 die Generalvertretung für NSU-Motorräder – Mitte der 1950er-Jahre war NSU der nach Stückzahlen weltgrößte Zweiradhersteller –, 1956 auch für NSU-Automobile.

Im Jahr 1970 endete nach der Übernahme von NSU durch Audi diese Geschäftsbeziehung. Stattdessen brachte Friedrich Frey senior die Marke Toyota und 1990/91 die Marke Lexus nach Österreich. 2011 kam – unter seinen Kindern Friedrich junior und Anja – das Tochterunternehmen British Luxury Cars mit der britischen Luxusmarke Aston Martin hinzu.

Am 6. Oktober 2009 wurde die Niederlassung Salzburg-Aigen (Aigner Straße 57) mit einer grandiosen Eröffnungsgala ihrer Bestimmung übergeben. Die 350 geladenen Gäste wurden unter dem Motto „Salzburg trifft Japan“ insbesondere von „Yamato – the Drummers of Japan“ unterhalten, Ehrengast war Didier Leroy, Präsident von Toyota Motor Europe. Der Salzburger Architekt Dr. Volkmar Burgstaller schuf ein Bauwerk, dessen Optik durch „fließende Linien“ gekennzeichnet ist und das wegen seiner hervorragenden Werte bei Energieeffizienz und Nachhaltigkeit als das erste „Grüne Autohaus“ Europas bezeichnet wird.

Im Oktober 2015 eröffnete Friedrich Frey sen. anlässlich des bevorstehenden Jubiläumsjahres – 80 Jahre Firma Frey sowie 45 Jahre Toyota und 25 Jahre Lexus in Österreich – die NSU–Zweirad-Frey-Dauerausstellung Salzburg. Damit wurde die größte NSU-Motorrad-Privatsammlung der Welt erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.[1]

2020 wurde das Unternehmen in Salzburg-Aigen wieder geschlossen.

Quellen

Einzelnachweis