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Brita Steinwendtner

Brita Steinwendtner

Brita Steinwendtner (* 3. August 1942 in Wels, Oberösterreich) ist Literaturjournalistin, Regisseurin, Autorin und Leiterin der Rauriser Literaturtage.

Leben

Nach Studien in Wien und Paris war die promovierte Historikern von 1972 bis 2000 Freie Mitarbeiterin des ORF und ausländischer Rundfunkanstalten, arbeitete als literarische Herausgeberin und wissenschaftliche Publizistin. Sie gestaltete viele Fernsehfilme und Literaturfeatures im Radio, wofür sie auch diverse Medienpreise erhielt. Sie erhielt Lehraufträge der Universität Salzburg und der Washington University von St. Louis/Missouri.

Als Herausgeberin setzte sie sich für die vergessenen Werke von Erich Landgrebe und Rudolf Bayr ein. Als Autorin legte sie neben Essays über zeitgenössische Dichtung 1999 ihren Erstlingsroman Rote Lackn vor, dem 2003 die Erzählung Die Steine des Pfirsichs. Marlen Haushofer zugedacht und 2005 der Roman Im Bernstein folgten. Im Herbst 2006 erschien, wiederum bei Haymon: Jeder Ort hat seinen Traum. Dichterlandschaften.

Bereits 1983 gewann sie den Rauriser Förderungspreis.

Als Leiterin der Rauriser Literaturtage ist Brita Steinwendtner über die Grenzen der literarischen Öffentlichkeit hinaus zum Begriff, zur Institution geworden. Seit 1990 organisiert sie die Literaturtage, die es dank ihrer Arbeit zu großer internationaler Anerkennung gebracht haben. Sie gestaltet Programm und thematische Schwerpunkte und entwickelte den Rauriser Literaturpreis zu einem höchst renommierten Preis in der deutschsprachigen Literatur.

Nicht zuletzt konnten für die österreichische Literatur und Buchkultur durch die Rauriser Literaturtage, viele neue Leser gewonnen werden.

Am 15. November 2007 wurde sie für ihre Leistungen mit dem Buchpreises der Salzburger Wirtschaft ausgezeichnet. Die Autorin lebt heute in der Stadt Salzburg.

Quelle

  • Salzburger Nachrichten