Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal - Karlheinz-Böhm-Gymnasium

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Schulbild
Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal
Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 501076
Name der Schule: Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal
Karlheinz-Böhm-Gymnasium
Adresse: Josef-Preis-Allee 3
5020 Salzburg
Website: bgnonntal.at
E-Mail: sekretariat@bgnonntal.salzburg.at
Telefon: (06 62) 84 16 66
Direktorin: Mag.a Barbara Mayerhofer-Grillmayr
Karte

Das Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal - Karlheinz-Böhm-Gymnasium ist eine allgemein bildende höhere Schule im Salzburger Stadtteil Nonntal an der Josef-Preis-Allee.

Namensgebung

Der Zusatz "Karlheinz-Böhm-Gymnasium" ist dem ehemaligen Schauspieler und engagierten Leiter der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen" Karlheinz Böhm gewidmet. Die Salzburger Landesregierung machte im Winter 2008 der Direktion der Schule den Vorschlag, anlässlich des 80. Geburtstages von Karlheinz Böhm künftig die Zusatzbezeichnung Karlheinz-Böhm-Gymnasium zu führen. Die Umbenennung wurde als Geburtstagsüberraschung für Karlheinz Böhm bei der Gala des Landes im April 2008 öffentlich bekannt gegeben.

Geschichte

Das Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal wurde am 1. Oktober 1904 als Mädchenlyzeum Salzburg mit zwei ersten Klassen (43 Schülerinnen) in der Griesgasse 4 eröffnet. Schulträger war der am 4. August 1904 gegründete "Verein zur Schaffung und Erhaltung eines Mädchen-Lyzeums in der Landeshauptstadt Salzburg". Erster Obmann war der Hof- und Gerichtsadvokat Dr. Karl Povinelli.

Bereits am 29. April 1905 erhielt die Schule vom Unterrichtsministerium das Öffentlichkeitsrecht verliehen.

1910 wurde an der Stelle des alten Stieglbräus in der Gstättengasse 12 ein neues Schulgebäude errichtet (das heutige Amtsgebäude Gstättengasse 10.

1916 wurde dem Mädchenlyzeum ein zweijähriger reformgymnasialer Fortbildungskurs angegliedert. 1917 wurde das Mädchenlyzeum zum "Realgymnasium für Mädchen", 1934 zum "Öffentlichen Realgymnasium und Oberlyzeum", 1938 zur staatlichen "Oberschule für Mädchen". Im gleichen Jahr übersiedelte die Schule in das beschlagnahmte Schulgebäude des Privatgymnasiums St. Ursula in die Gstättengasse 12.

1940 wurde in der Oberstufe ein Hauswirtschaftlicher Zweig eingeführt, der 1945 als Frauenoberschule weitergeführt wurde. Die Schule wurde 1946 zum "Bundesrealgymnasium für Mädchen und Frauenoberschule".[2]

Am 20. Juni 1951 meldeten Medien, dass im Gebäude Gstättengasse 12 in der Stadt Salzburg mit einem einzigen Stiegenhaus das Bundesrealgymnasium für Mädchen und Frauenoberschule, die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt mit vierklassiger Übungsschule, das Privat-Mädchen-Realgymnasium der Ursulinen und die Haushaltungsschule der Ursulinen mit zusammen mehr als 1 200 Schülerinnen unter untragbaren Verhältnissen untergebracht sind. Eigentlich müsste das Gebäude längst baupolizeilich gesperrt werden. Der Elternverein protestierte gegen die Zustände und verlangte, dass der Bund endlich zwei neue Schulgebäude auf den Gründen im Nonntal baut, die von der Stadt dem Bund kostenlos zur Verfügung gestellt worden waren.

1953 begann der Bau des Schulneubaues in der Josef-Preis-Allee 3, der nach Übersiedlung der Schule 1955 eingeweiht wurde.

Als 1956 die Frauenoberschule als Wirtschaftskundliches Bundesrealgymnasium Salzburg ausgegliedert wurde, erfolgte 1962 die Umbenennung in "Neusprachliches Gymnasium für Mädchen", später in "Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal". 1978 wurden die ersten 22 Knaben aufgenommen.

1994 Umbau und Erweiterung des Schulgebäudes. 1996 bis 1997 fand der Unterricht in Containern statt. 1999 wurde das renovierte Schulgebäude öffentlich eingeweiht.

Schulleiter und Direktoren

Bildergalerie

Weblinks

Quellen

Fußnoten