Hilde Heger

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Der Entenbrunnen im Schanzlpark in Nonntal wurde 1959 von Hilde Heger geschaffen, die mit 21 Werken - darunter der anmutige Papageno - Salzburg verschönert hat
Hilde Heger: Plastik "Drei Rehe", Bronze; Standort: Josef-Preis-Allee in Nonntal

Hilde Heger (* 26. Februar 1899 in St. Johann im Pongau; † 10. Juli 1998 in Salzburg) war eine der bedeutendsten bildenden Künstlerinnen Salzburgs.

Leben

Nach einem Volontariat in der Porzellanfirma Stockhammer studierte Heger an der Wiener Kunstgewerbeschule unter anderem bei Michael Powolny und arbeitete im Anschluss unter anderem im keramischen Atelier Martiny in Radstadt. Ab 1929 wirkte sie als freischaffende Künstlerin in Salzburg, später in einem Atelier im Künstlerhaus. Sie gehörte jahrzehntelang zu jenen Persönlichkeiten, die das Kunstleben in Salzburg prägten. Ihre Arbeiten in Bronze und Terracotta waren gezeichnet von einer traumwandlerischen Sicherheit für ästhetische Ausgewogenheit; sie drücken ein ungetrübt harmonisches Verhältnis insbesondere zu Kindern und Tieren aus. Außer ihrer Vorliebe für Tiere, von der noch eine Reihe anderer Brunnen zeugt, hat Hilde Heger stets die Porträtplastik interessiert.

Sie war nahezu bis zu ihrem Lebensende künstlerisch aktiv.

Werke

Ihr erster öffentlicher Auftrag in der Stadt Salzburg war ein Kriegerdenkmal am St.-Peters-Friedhof, das sich etwas versteckt an der Ostseite der Kirche befindet. Am 20. November 1954 wird ihr Fischputtobrunnen am Hildmannplatz (jetzt auf dem Platz vor der Elisabethkirche), der damals vom Stadtverein beauftragt wurde, der Stadt übergeben.

Zur größten Popularität hat es Hilde Hegers "Papageno" gebracht, der in seiner tänzerischen Haltung seit 1960 eine Brunnenanlage am Papagenoplatz in der Salzburger Altstadt schmückt und zu einer Art Wahrzeichen geworden ist.

  • Porträtplastik
Über 240 Porträts von bekannten Persönlichkeiten wie Karl Heinrich Waggerl, Oskar Kokoschka und Bernhard Paumgartner sind entstanden.

Ehrungen

Bilder

 Bilder von Werken der Künstlerin – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Literatur

Weblinks

Salzburger Nachrichten, 22. Jänner 1946, Seite 6

Quellen