Franz Wolf (Gendarmerie-Bezirksinspektor)

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Franz Wolf (* 1871; † 17. Mai 1942)[1] war ein Gendarmerie-Bezirksinspektor im Pinzgau.

Leben

Franz Wolf war in Hundsdorf in Bruck im Pinzgau zu Hause. Zu seiner Pensionierung mit 1. Februar 1928 war er der älteste Gendarmeriebeamte Salzburgs.

Infolge des Vertrauens, das er bei den vorgesetzten Behörden fand, war er auf vielen lebhaften Posten stationier, die besondere Tüchtigkeit erforderten, so u. a. beim Fabriksbau in Lend, in Seekirchen, Hallein und Bischofshofen, zur Gänze beim Bau der Tauernbahn in Schwarzach und beim zweiten dortigen Gleisbau.[2]

Am 20. Oktober 1928 feierten Franz Wolf und seine Gattin Elise, geb. Neumayr, in Hundsdorf ihre silberne Hochzeit. Die Jubeltrauung fand in der Franziskanerkirche im Franziskanerkloster in Bruck statt.[3] Dort hatten sie auch "seinerzeit die 'grüne' gefeiert".[4]

Anlässlich seiner Pensionierung wurde er für seine 35jährige ersprießliche Dienstleistung mit der 'Goldenen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich' ausgezeichnet. Die Überreichung erfolgte am Sonntag, den 7. April 1929 im Gasthof Lukas Hansl in Bruck durch den Landes-Gendarmerie-Kommandanten Meier. In eindrucksvollen Worten hob dieser die Verdienste des Ausgezeichneten hervor. Bezirkshauptmann Dr. Herbert Del-Negro aus Zell am See sowie der Ortspfarrer hielten ehrende Ansprachen. Zur Feier waren auch die Mitglieder Freiwilligen Feuerwehr und der Veteranenvereine ausgerückt. Darüber hinaus waren dienstfreie Gendarmeriebeamte, viele Freunde und Bekannte des Gefeierten zur Ehrung erschienen.[5]

Quellen

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 19. Mai 1942, Seite 5
  2. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 18. Februar 1928, Seite 9
  3. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 20. Oktober 1928, Seite 19
  4. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 19. Oktober 1928, Seite 4
  5. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 11. April 192, Seite 9