Gasthof Die Pflegerbrücke

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Andrea und Matthias Kohlstätter, die Wirtsleute'
Karte
ein seltener Anblick des Gastgartens, es war noch Vormittag, mittags war er dann voll
Gasthof "Die Pflegerbrücke"

Gasthof Die Pflegerbrücke ist ein bekanntes und sehr beliebtes Ausflugsgasthaus am südwestlichen Rand der Stadt Salzburg im Südosten des Stadtteils Leopoldskroner-Moos, genau an der Grenze des Gemeindegebiets von Grödig, am Fuße des Untersberges gelegen.

Geschichte

Laut der Hauschronik war das Gebäude vor mehr als 200 Jahren ein Pfleggericht. In der "Sammlung der kur-salzburgischen Landesgesetze unter Ferdinand dem Ersten" Band 3, aus dem Jahr 1805, heißt es, dass das Pfleggericht Glanegg zu Hellbrunn aufgelöst wurde. In einer anderen Quelle wiederum lese ich, dass das Pfleggericht von Glanegg nach Hellbrunn verlegt wurde. Doch die Pflegerbrücke ist ein gutes Stück von Hellbrunn entfernt. Also vertrauen wir (im Moment) auf die Hauschronik.

Die Anfänge dieses Gasthofes liegen im Jahr 1933. Seither hat sich dieser Gasthof zum beliebten Ziel für Ausflügler, für Hochzeiten (ebenso wie für Trauergesellschaften aufgrund des nahe gelegenen Kommunalfriedhofs entwickelt. Heute wird das Haus bereits in der fünften Generation von der Familie Kohlstätter geführt.

Im Oktober 2013 feierte die Seniorchefin, Helene Lebesmühlbacher, ihren 93. Geburtstag[1].

Die Wirtsleut‘ der „Pflegerbrücke“ pflegen Schulausbildung: zwei Wirtskinder besuchen Klessheim

Mutter Andrea Kohlstätter war dort, Tochter Christina (16 Jahre [2012]) ist dort und Sohn Matthias (15 Jahre [2012]) geht dort ab Herbst 2012 zur Schule, in den Tourismusschulen Salzburg - Klessheim.

Durchkommen ist alles, so formuliert Junior Matthias vorsichtig sein Ziel für die fünfjährige Ausbildung für Fremdenverkehr und Gastronomie in Salzburg-Klessheim, die er im Herbst 2012 in Angriff nehmen will. Matthias will „offen hingegen und sich einmal die Schule anschauen“ und wohl auch später in die Fußstapfen seines Vaters Matthias treten: Wirt vom „Gasthof Die Pflegerbrücke“ in Salzburg werden.

Da hat Tochter Christina noch andere Pläne. Natürlich will auch sie in der Gastronomie bleiben, aber nebenbei Wirtschaft und Jus studieren ist auch noch so ein Traum von ihr. 2010 besuchte sie die Tourismusschulen in Klessheim anlässlich des „Tags der offenen Tür“ und meinte dann spontan, das sei „ihre“ Schule. Christina gefällt besonders die Möglichkeit, nicht nur Theorie zu pauken, sondern regelmäßig Praxiserfahrungen zu sammeln. Eine dieser Praktika machte sie u.a. bei Starkoch Richard Brunnauer, bekannt vom „Restaurant Riedenburg“, jetzt im „Magazin“.

Mutter Andrea erinnert sich an ihre Ausbildung in Klessheim, damals noch in der dreijährigen Gastgewerbefachschule, die heute nicht mehr angeboten wird. Damals war Hofrat Mag. Helmut Strondl Direktor und Frau Helga Hanke unterrichtete „Schriftverkehr“, also Schreibmaschinenschreiben. Und Stenografie, aber daran kann sich Andrea Kohlstätter nicht mehr so genau erinnern. Was Mutter Andrea aber wirklich freut an der Entscheidung ihrer beiden Kinder, die Tourismusschulen zu besuchen, ist der Umstand, dass beide von sich aus den Wunsch geäußert hatten, dorthin zu gehen.

Ausstattung

in der Ofen-Stub'n
Die Straßenfront des Gasthofes

Der Gasthof bietet mehrere Gaststuben unterschiedlicher Größen, getrennt in Raucher- und Nichtrauchersäle (Ofen-Stub'n bis 85 Gäste, Garten-Stub'n bis 80 Gäste, Zirben-Stüberl bis 25 Gäste und Untersberg-Stub'n bis 45 Gäste). Im Sommer bietet ein Gastgarten Sonne und Schatten für mehr als 100 Personen. Bis 2008 war der Garten dicht mit Bäumen verwachsen, die jedoch im Zuge eines großzügigen modernen Umbaus teilweise entfernt werden mussten.

Der Gasthof verfügt über 19 Zimmer, alle mit Dusche und WC sowie Fernseher ausgestattet. Im Keller sind im Zuge des Umbaus 2009 moderne, großzügige Toilettenanlagen unterbracht sowie ein heller Kinderspielraum, der gut ausgestattet ist. Für Gehbehinderte gibt es einen Lift in den Keller. Auch die Küche wurde im Winter 2010/11 auf den neuesten Stand der Technik gebracht und komplett modernisiert. Ein zweiter Spielplatz für Kinder befindet sich in einem Teil des Gartens.

Am Rande des Gastgartens gibt es etliche Fahrradständer.

Küche

Bekannt ist der Gasthof Die Pflegerbrücke für seine bodenständige Hausmannskost, für sein Jausenbuffet mit Selbstbedienung und dem süßen und herben Most. Die Mehlspeisen werden alle selbst hergestellt. Wer sich nicht selbst bedienen möchte, dem stehen selbstverständlich auch KellnerInnen zur Verfügung.

Adresse

Gasthof Die Pflegerbrücke
Pflegerstraße 53
5082 Grödig (nur Postalisch!)
Telefon: 06 62 - 82 17 25
Telefax: 06 62 - 82 17 25 15
E-Mail: office@pflegerbruecke.at

Bildergalerie

Die Ofn-Stub'n

Die Garten-Stub'n

Das Zirben-Stüberl und Untersberg-Stub'n

Speisen und Getränke

Zimmerbeispiele und Impressionen in den Stockwerken

Kinderspielplatz und -raum

Ein- und Ausblicke im Haus und Gastgarten

Weblinks

Quellen

  • Peter nach einem Gespräch mit Fam. Kohlstätter
  1. Salzburger Woche, Ausgabe Flachgauer Nachrichten, 11. Juli 2013