Johann Konrad Hagger

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Johann Konrad Hagger († 11. Mai 1765 in Altböckstein) war der Sohn des Stadtkochs Konrad Hagger.

Leben

Er begann 1722 im Halleiner Salzbergbau als Praktikant, 1723 Bergwerks-"Akzessist", 1725 Kanzlist und wurde am 7. August 1727 Bergmeister am Dürrnberg, später Salzverweser-Gegenschreiber, 1741 Pfannhausmeister. Am 23. Mai 1742 avanciert er zum Oberverweser in Gastein-Altböckstein und hat einen Jahressold von 550 Gulden als Fixum, dazu 52 Gulden für seinen Schreiber und 40 Gulden zur Haltung eines Pferdes. Er geht am 1. August 1762 mit 500 Gulden in Pension und stirbt am 11. Mai 1765. Er ist in Bad Hofgastein begraben.[1]

Zur Würdigung seiner Person ist darauf zu verweisen, dass man ihm die Neuerrichtung der Montansiedlung Altböckstein übertrug und dass es ihm gelang, den Bergbau am Radhausberg emporzubringen. Bei der Errichtung der Böcksteiner Kirche Maria vom Guten Rat (De bono Consilio), direkt neben den montanistischen Anlagen, war er in verwaltungstechnischen Belangen an führender Stelle eingebunden. Außerdem stellte er seine Arbeiter zur Verfügung, um den Platz für die Kirche durch Sprengungen etc. zu ebnen.

Quellen

  • Gruber, Fritz: Altböckstein und die jüngere Geschichte der Tauerngoldproduktion (Böcksteiner Montana, H. 1), Leoben 1979
  • Kopien im Privatarchiv Fritz Gruber
  • Gruber, Fritz: Mosaiksteine zur Geschichte Gasteins, Bad Gastein 2012, Mosaikstein Nr. 50 und Nr. 52

Fußnoten

  1. Landesarchiv Salzburg, Frank-Kartei sub "Hagger"