Marie-Valerie-Haus

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Marie-Valerie-Haus am Naßfeld
Marie-Valerie-Haus

Das Marie-Valerie-Haus ist eine historische Schutzhütte und ein Gasthaus in 1 588 m ü. A. im Naßfelder Tal in Sportgastein im Pongau.

Geschichte

Das Schutzhaus wurde am 21. Juni 1889 eröffnet. Es wurde vom Verein Bad Gastein des Deutsch-Oesterreichischen Alpenvereines erbaut. Das Haus hat den Namen nach der Erzherzogin Marie Valerie Mathilde Amalie von Österreich (* 1868; † 1924), einer Tochter des österreichisch-ungarischen Herrscherpaars Kaiser Franz Joseph I. (* 1830,† 1916) und Kaiserin Elisabeth von Österreich (* 1837; † 1898).

In den 1920er-Jahren hieß es Alpen Restaurant Valeriehaus. Im Laufe der Jahre wurde es mehrmals umgebaut und erweitert und befindet sich heute in Privatbesitz. Es ist ganzjährig bewirtschaftet.

2019 war Otto Klaffenböck der Wirt. Er zahlt seit Sommer 2019 seine Pacht an die slowakische Tatry-Gruppe. Die Osteuropäer haben sowohl das Skigebiet Mölltaler Gletscher als auch das Restaurant im Naherholungsgebiet vom Tiroler Skilift-Tycoon Heinrich Schultz und vom Kärntner Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner gekauft. Die beiden hatten jahrelang versucht, eine Stollenbahn zwischen dem Gasteiner Nassfeld und dem Kärntner Gletscherskigebiet umzusetzen. Die Talstation der Stollenbahn Schareck wäre am Standort des Valeriehauses gewesen.

In der Umgebung

Etwas oberhalb, vor dem Eingang zum Siglitztal, befindet sich das Schaukraftwerk Nassfeld, das im Jahr 1912 unter der Leitung von Karl Imhof von der Gewerkschaft Radhausberg errichtet wurde.

Adresse

Gasthaus Valeriehaus
Naßfeld 5
5645 Böckstein
Telefon: (0 64 34) 34 21

Bilder

 Marie-Valerie-Haus – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki
 Marie-Valerie-Haus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblink

Quellen