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Oskar Schmidt GmbH

Die Oskar Schmidt GmbH ist ein Unternehmen, das 1928 in der Stadt Salzburg gegründet wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

In wirtschaftlichen schwierigen Zeiten eröffnete 1928 der Motorrad- und Automobil"narr" Oskar Schmidt an der Johann-Wolf-Straße 16[1] im Salzburger Stadtteil Riedenburg im ehemaligen Gasthaus Ofenloch seine erste Werkstätte. Bereits in den 1930er-Jahren war Schmidt als Ford-Kundendienst-Werkstätte tätig.[2] 1942 inserierte Oskar Schmidt dann mit der Adresse Neutorstraße 21 für die Automarke "Auto-Union".[3]

1949 wurde Schmidt offizieller Vertragshändler der US-amerikanischen Kult-Automarke "Ford". Ende 1955 wurde an der Neutorstraße der für damalige Verhältnisse großzügig erweitere "Auto-Salon" errichtet.

Mitte der 1960er-Jahre sorgte Ford im Rennsport weltweit mit Seriensiegen in der Formel 1 sowie vorher nie da gewesener Dominanz beim damals schon legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans in Frankreich mit dem unvergessenen Ford GT 40 für Aufsehen. Diese Erfolge blieben nicht ohne Auswirkungen auf Salzburger Kunden. 1968 kaufte sich der weltberühmte, in Salzburg lebende Dirigent Herbert von Karajan einen der ersten Ford GT 40 bei Oskar Schmidt. Im selben Jahr wurde der Grundstein für einen weiteren Betrieb an der damals noch fast unverbauten Alpenstraße gelegt.

1966 war Schmidt der erste Anbieter von Kfz-Leasing.

1972 kam der frischgebackene Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart nach Salzburg und testete das Fahrkönnen der Schmidt-Kunden.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts kamen am Firmengelände an der Alpenstraße weitere Automarken dazu: Zunächst die Marke Madza, dann Volvo.

Standorte 2018

Im Jahr 2018 existierten folgende Standorte:
Stadt Salzburg, Hof bei Salzburg, Tamsweg, Kitzbühel, Mattighofen, Wien und Wals.

2018 beschäftige das Unternehmen 190 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 30. Juni 1928, Seite 11
  2. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, 10. Juli 1937, Seite 23, Werbung
  3. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 7. März 1942, Seite 9