Peterskapelle

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das Heiliges Grab in der Peterskapelle: Oberhalb der Grabnische der Schrein für die „Aussetzung“ des Allerheiligsten in Ziborium oder Monstranz. Natürlich dürfen auch hier die bunten Kugeln nicht fehlen, die von hinten beleuchtet werden. Die „Grabwache“ am Karsamstagnachmittag besorgt die Halleiner Bürgergarde

Die Peterskapelle befindet sich in der Halleiner Altstadt unmittelbar neben der Stadtpfarrkirche Hallein und dem Dechanthof. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in Hallein.

Geschichte

Das Kirchlein Zum heiligen Petrus ist ein kleiner gotischer Bau, der 1384 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Er erinnert daran, dass ursprünglich die Erzabtei St. Peter in Hallein am Unteren Markt ihr Salzamt hatte.

Alten Geschichtsquellen ist zu entnehmen, dass nur angesehene Persönlichkeiten in dieser Kapelle beigesetzt wurden. Grabplatten im Fußboden aus den Jahren 1484, 1485 und 1487 zeugen davon. So auch jene Grabplatte des 1587 verstorbenen Pflegers Raphael Geitzkofler oder des 1641 verstorbenen Halleiner Bürgermeisters Christian Pernegger.

Der ehemalige Altar befindet sich heute in der südlichen Chorkapelle der Pfarrkirche. In der Kapelle zu sehen sind Figuren des hl. Christophorus und der hl. Margareta, die Bürgermeister Pernegger errichten ließ, sowie kleine Seitenaltäre aus Adneter Marmor. Über dem Eingangsportal, das aus Marmor gefertigt ist, sieht man ein Ölgemälde von Josef Eggl St. Michael mit der Posaune des Gerichts aus dem Jahr 1876.

Ob diese Kapelle auch die älteste Kirche der Stadt ist, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Denn in der Volkssage findet sich als älteste Kirche eine nicht mehr existierende in der Klampferergasse an Stelle eines Hauses, das die Inschrift trägt: „Dieses Haus stehet in Gottes Hand, Auf der pahr Kirchen ist es genannt."

Quellen