Salzburg gehmütlich

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Titelbild Buch Salzburg gehmütlich

Buchtipp Salzburg gehmütlich

Autor: Christian Heugl
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN 978-3-7025-0891-3

Beschreibung

Wege zum Staunen, Schlemmen und Durchatmen

Sie wandern gerne, haben aber wenig Lust, dafür eine weite Anreise in Kauf zu nehmen? Die kulinarische Belohnung sollte nicht zu kurz kommen? Du möchtest etwas über kulturelle Besonderheiten entlang des Weges erfahren?

Christian Heugl stellt 40 Genuss-Wanderungen im Zentralraum Salzburg vor, gibt Tipps für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und besondere Einkehrmöglichkeiten, sodass schon das Lesen dieser „ge(h)mütlichen Wanderungen“ zum Vergnügen wird. Und dann soll es kein Halten mehr geben – hinaus in die Natur! Ob hinauf auf das Plateau des Predigtstuhls oder auf die Spuren von Viktor Kaplan zwischen Mondsee und Attersee, auf eine Gourmetwanderung am Fuß des Untersberges oder zum Verkosten des Klosterbiers am Höglwörther See – die vorgestellten Wanderungen werden Körper und Seele erfreuen.

Rezension 1

Ge(h)mütlich sind wohl alle Vorschläge, irgendwie, manche vielleicht nicht sehr aufregend

Zum Beispiel bei seinem Vorschlag für den Trattberg: Schwierigkeit – mittel, 500 Höhenmeter und eine Gehzeit von drei Stunden bei einer Länge von 6,5 Kilometern. Oder eine Schlenkenrunde (11 km, 700 hm und rund vier Stunden Gehzeit). Aber es geht auch kürzer. Gerade eben selbst wieder einmal gegangen bin ich seinen Vorschlag über den Mönchsberg in der Stadt Salzburg. Das war wirklich ge(h)mütlich. Allerdings bin ich mit seiner angegebenen Zeit von knapp zwei Stunden nicht ausgekommen und benötigte deutlich mehr. Zu viel gab es zu sehen und zu ge(h)mütlich [Einkehrschwung beim vorgeschlagenen Wirtshaus] war diese Tour! Eine andere ruhige Runde führt um den Höglwörther See im bayerischen Rupertiwinkel.

Die Mehrheit der Vorschläge befindet sich im südlichen Flachgau und im Tennengau. Nördlich der Stadt Salzburg sind es sechs Vorschläge, im südlichen Rupertiwinkel (Höglwörth ist der nördlichste Vorschlag) sind es drei und fünf im Berchtesgadener Land. Jetzt ist aber nicht jeder Vorschlag wirklich prickelnd. So schlagt Heugl eine Rund von St. Leonhard in Grödig über Niederalm und Neu Anif wieder nach St. Leonhard zurück vor – na ja, ich wohnte in Niederalm über 30 Jahre, kenne die Strecke und finde sie jetzt nicht unbedingt lohnenswert. Ob vom Zentrum von Oberndorf bei Salzburg zur Wallfahrtskirche Maria Bühel oder zwischen St. Gilgen und Fürberg – einige der vorgeschlagenen Wanderungen bieten sich auch als halbtägige Ausflugsziele an.

Bei jedem Vorschlag gibt Heugl eine Einführung, zum Beispiel über Sehenswertes. Dann folgen eine gute Übersichtskarte, die jedoch keine Wanderkarte darstellt, sowie die Wegbeschreibung an sich. Diese Wegbeschreibungen sind mehr oder weniger detailreich. In einem farblich zum Text unterschiedlich gehaltenen Infokasten am Beginn jedes Vorschlags gibt es neben erwähnten Längen- und Zeitangabe auch Hinweise über Anreisemöglichkeiten mit dem Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Einkehrmöglichkeiten.

Ja natürlich sind alle Vorschläge wie eingangs erwähnt mehr oder weniger ge(h)mütlich. Es muss eben jeder für sich selbst entscheiden, ob er eine Runde durch das Europaschutzgebiet Tauglgries oder lieber durch den Ortskern von Anif gehen will.

Rezension 2

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Quelle

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