UFC-Hallencup

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Der UFC-Hallencup (auch UFC Puma Hallencup) um den "Salzburger Stier" ist ein seit 1982 jährlich in der Winterpause stattfindendes Hallenfußballturnier für Salzburger Mannschaften. Veranstalter ist der UFC Leopoldskron als Nachfolgeclub des UFC Salzburg. Es wird in der Regel in den ersten Jännertagen ausgetragen und gilt neben der Fußball-Hallen-Landesmeisterschaft als das wichtigste Turnier in der Halle in Salzburg. Austragungsort ist seit 1985 die Sporthalle Alpenstraße, davor wurde in Freilassing gespielt.

Geschichte

Erstmals fand der UFC-Hallencup 1982 statt, damals noch im bayerischen Freilassing in der Halle beim Badylon, weil es in Salzburg keine geeignete Spielstätte gab. Ins Leben gerufen wurde das Turnier vom damaligen Obmann des UFC-Salzburg Dr. Wolfgang Gmachl und dem damaligen Sektionsleiter Willibald Bauer.[1] Erster Torschützenkönig war Josef Huber vom Turniersieger SAK 1914. Erstmals in Salzburg ausgetragen wurde das Turnier ab 1985 in der Sporthalle Alpenstraße.

Gespielt wird um die Trophäe "Salzburger Stier", Rekordsieger ist die zweite Mannschaft von Austria Salzburg mit insgesamt sechs Titeln.

Vom ursprünglichen Eintages-Turnier nur für Vereine aus der Stadt Salzburg hat sich der "Stier" mittlerweile zu einem Ereignis mit mehreren Spieltagen und Teilnehmern aus dem ganzen Bundesland Salzburg entwickelt.

Seit 2006 gibt es parallel das Nachwuchsturnier Junior-Hallencup.

"Stier"-Sieger und Schützenkönige

1982: SAK 1914; Josef Huber (SAK, 13 Tore)
1983: ASK Salzburg; Peter Roither (Taxham, 12)
1984: USV Salzburg; Manfred Mader (Taxham, 14)
1985: Austria Salzburg U21; Anton Schnöll (Austria U21, 16)
1986: USV Salzburg; Robert Brandner (USV, 9)
1987: SAK 1914; Walter Settari (HSV, 11)
1988: Austria Salzburg U21; Christian Hirsch (Austria U21, 12)
1989: Austria Salzburg U21; Peter Bacherl (SAK), Schneider (HSV) je 14
1990: FC Salzburg; Christian Sommer (ASV, 16)
1991: FC Salzburg; Hannes Martl (ASV, 19)
1992: FC Puch; Thomas Hofer (FC Puch, 12)
1993: FC Puch; Thomas Hutter (ASK, 14)
1994: FC Puch; Michael Spatzier (Schwarz-Weiß, 13)
1995: Henndorf; Hutter (ASK, 14)
1996: FC Salzburg; Gerhard Perlak sen. (FC Salzburg, 10)
1997: ASK Salzburg; G. Perlak jun. (Grünau), Alfred Zieher (SAK) je 12
1998: Austria Amateure; P. Poklepovic (PSV, 16)
1999: ASK Salzburg; Heinz Zanner (Henndorf, 14)
2000: SAK 1914; Alexander Peter (UFC, 16)
2001: Austria Amateure; Erwin Keil (Austria Am., 14)
2002: Austria Amateure; Stefan Bischof (Austria Am., 17)
2003: FC Puch; Erwin Keil (Puch, 16)
2004: FC Puch; Johann Eichholzer (Kuchl, 11)
2005: SV Seekirchen; Peter Orosz (FC Puch, 14)
2006: Red Bull Amateure; Erwin Keil (RB Amateure, 17)
2007: TSV Neumarkt; Jilmaz Özel (Grödig, 13)
2008: SV Grödig; Erwin Keil (Grödig, 18)
2009: Red Bull Juniors; Stefan Schwab (RB Juniors, 12)
2010: UFC Hallwang; Christian Weber (Hallwang, 10)
2011: SAK; Christoph Hübl (Anif), Matthias Pichler (Golling) je 13
2012: SV Wals-Grünau; Benjamin Taferner (Wals-Grünau, 13)
2013: USK Anif; Alexander Pilaj (Grünau, 11)
2014: TSV St. Johann; Benjamin Taferner, Georg Seidl (beide Seekirchen, je 11)
2015: SV Wals-Grünau; Cem Emem (Anif, 15)
2016: TSV St. Johann; Johann Eder (St. Johann), Matthias Pichler (Kuchl), je 12
2017: SV Wals-Grünau; Alexander Pilaj (Kuchl), Benedikt Pichler (Grödig), je 14
2018: USK Anif; Maximilian Dicker (SV Anthering, 21)
2019: SAK 1914; Elvis Ozegovic (Hallwang, 15)

Titelverteilung

Turnierrückblicke

Turnier 2008

Der SV Grödig gewann das Turnier erstmals.

Finale: SV Grödig - TSV Neumarkt 6:3

Toschützenkönig und bester Spieler des Turniers: Erwin Keil (Grödig)

Turnier 2009

Die Red Bull Salzburg Juniors gewinnen das Turnier ohne Punktverlust.

Finale: Red Bull Salzburg Juniors - SV Grödig 4:2

Spiel um Platz 3: SV Hallwang - SV Wals-Grünau 4:2

Torschützenkönig: Stefan Schwab (Red Bull Juniors), 12 Tore

Allstarteam: Posch (Seekirchen); Perlak (Grödig), Fötschl (Anif), Meilinger (Juniors), Sulic (Grünau)

Bester Spieler: Sulic

Turnier 2010

Der USV Hallwang gewann das Turnier erstmals. Höher eingeschätzte Gegner scheiterten bereits in der Vorrunde (darunter Seekirchen, Neumarkt Eugendorf). Die Red Bull Juniors setzten ausschließlich Spieler aus den BNZ-Teams ein.

Finale: USV Hallwang - SAK 1914 4:2

Spiel um Platz 3: Red Bull Juniors - SV Austria Salzburg 3:0

Torschützenkönig: Christian Weber (Hallwang), 10 Tore.

Allstarteam: Schartner (Red Bull); Rzepezki (Hallwang), Mayer (Austria), Taferner (SAK), Scherz (Grödig).

Turnier 2011

Erstmals nahmen 36 Teams teil, die an sechs Spieltagen im Einsatz waren. Im Vorfeld gab es kontroversielle Diskussionen über eine Teilnahme von Austria Salzburg. Der zu erwartende Ansturm von violetten Anhängern hätte nach Ansicht der Veranstalter einen unverhältnismäßig großen und teuren Polizei-Einsatz erfordert. Daher wurde Austria Salzburg nicht eingeladen. Ebenfalls nicht dabei waren die Red Bull Juniors sowie ein 94er-Legenden-Team von Austria Salzburg: Die Altstars um Heimo Pfeifenberger wollten als regulärer Teilnehmer mitspielen und nicht als Pausenfüller in einem Showmatch. Der Turniersieg ging nach längerer Pause wieder an den SAK 1914.

Finale: SAK 1914 - USK Anif 4:3

Spiel um Platz 3: SV Grödig - USV Hallwang 4:3

Torschützenkönige: Hübl (Anif), Pichler (Golling), je 13 Tore.

Allstarteam: Stefan Ebner (Anif); Walter Larionows (SAK 1914), Lukas Schubert (Grödig), Christoph Hübl (Anif), Matthias Pichler (Golling).

Turnier 2012

Der SV Wals-Grünau, der in der selben Saison auch Salzburger Liga-Meister wurde, siegte mit einem 3:1 im Finale gegen den FC Hallein erstmals. Mit René Pessler stemmte der selbe Trainer wie im Jahr davor den Stier hoch, er war vom SAK 1914 gekommen. Silvio Zanchetta (FC Hallein); Raimund Friedl (Anif), Benjamin Taferner (Grünau), Christoph Siller (FC Hallein), Georg Seidl (St. Johann).

Turnier 2013

Erneut ein Premierensieg: Der USK Anif sicherte sich den Stier durch einen 4:2-Finalerfolg über den FC Hallein. All-Star-Team: Zanchetta (FC Hallein), Breuer (St. Johann), Emen (FC Hallein), Pilaj (Wals-Grünau), Scherz (Anif).

Turnier 2014

Der TSV St. Johann holte sich den Sieg durch einen 5:3-Finalerfolg über den USC Eugendorf. Erstmals wurde am Finaltag ein neuer Modus angewandt: Die Gruppenspiele dienten als Platzierungsspiele, alle acht Teilnehmer kamen danach ins Viertelfinale. Von da an galt der K.o.-Modus. All-Star-Team: O’Connor (Seekirchen) – Rohrmoser (ASK/PSV), Sendlhofer (St. Johann), Pilaj (Wals-Grünau), Pamminger (Eugendorf).

Turnier 2015

Aus der Rekordteilnehmerzahl von 36 Mannschaften kristallisierte sich kein eindeutiger Favorit heraus. Die Vorjahresfinalisten St. Johann und Eugendorf scheiterten schon in der Zwischenrunde. Erneut wurde der Modus angewandt, bei dem alle Finalteilnehmer ins Viertelfinale aufsteigen. Davon profitierte der SV Wals-Grünau, der nach einem schwachen Start als Gruppenletzter noch Turniersieger wurde. Das Finale gegen Anif wurde nach einem 4:4 durch ein 3:1 im Penaltyschießen entschieden. All-Star-Team: Matthew O’Connor, Stefan Federer (beide Seekirchen), Cem Emen (Anif), Mario Lindlbauer (Henndorf), Erwin Keil (Kuchl).

Turnier 2016

Die Favoriten scheiterten vorzeitig: Anif wurde in der Finalrunde nur Vierter und Letzter, Titelverteidiger Wals-Grünau zog im Viertelfinale ("K.o.-Spiele") gegen Henndorf den Kürzeren. Im Finale dominierte St. Johann gegen Eugendorf klar und siegte nach 5:2-Führung schließlich mit 6:5. Johann Eder erzielte gleich vier Treffer der Sieger. Für Trainer Franz Aigner war es bereits der vierte Stier-Erfolg. All-Star-Team: Jakob Zankl (Kuchl), Emrah Sahin (St. Johann), Marco Thaller (Eugendorf), Christian Grössinger (Henndorf), Christoph Siller I (Kuchl).

Turnier 2017

Beim Comeback nach den Bundesligajahren galt der SV Grödig als großer Favorit. Doch nach guter Vorrunde unterlag der Regionalliga-Tabellenführer im Halbfinale gegen den SV Wals-Grünau. Die Grünauer siegten wie schon 2015 mit "Hallen-Coach" Pascal Ortner, in einem packenden Finale gab es nach 2:2 ein 4:3 im Penaltyschießen. All-Star-Team: Tommy Plainer (Kuchl), Benjamin Taferner (Seekirchen), Benedikt Pichler (Grödig), Resul Omerovic (Anif), Stefan Federer (Grünau).

Turnier 2018

Nach vielen Jahren setzte der FC Puch wieder Akzente beim Stier und erreichte das Finale. Dort war aber Anif stärker und siegte klar mit 6:2. Torschützenkönig Maximilian Dicker vom SV Anthering löschte mit 21 Treffern die Uralt-Rekordmarke von Hannes Martl aus. All-Star-Team: Plainer (Kuchl), Sommer (Anif), Ordu (Puch), Soos, Dicker (beide Anthering).

Turnier 2019

Topfavorit Anif war schon nach der Zwischenrunde out. Überraschend stark spielte Henndorf auf, ehe im Finale der SAK 1914 klar besser war und mit 3:0 den fünften Titel holte. Im Tor stand in den letzten Partie Routinier Hans-Peter Berger (junior), der für den verletzten Christian Steindl eingesprungen war und in drei Einsätzen ohne Gegentor blieb.

Quellen

  • https://www.salzburgerstier.com/geschichte/