Alois Weidenhillinger

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Alois Weidenhillinger (* 10. Juni 1883 in Neukirchen an der Enknach; † 5. Februar 1942 in Salzburg)[1] war sozialdemokratischer Politiker.

Leben

Weidenhillinger besuchte die Volksschule und lernte danach das Schmiedehandwerk. 1899 ging er auf Wanderschaft, die ihn bis nach Salzburg fühte. Von 1904 bis 1907 leistete er seinen Wehrdienst. 1908 trat er in den Dienst der k. k. Staatsbahnen in Salzburg und wurde Werkführer der Bahn. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Eisenbahnergewerkschaft.

Mitte der 1910er Jahre wurde Weidenhillinger Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei in der Stadt, 1919 wurde er in den Landesparteivorstand der SDAP gewählt. 1921 wurde er in den Gemeinderat der Stadt gewählt, in dem er bis 1934 tätig war. Von Februar 1929 bis Mai 1932 gehörte er dem Salzburger Landtag an. Für die Sozialdemokratische Partei saß er vom 27. Mai 1932 bis 17. Februar 1934 im Bundesrat. Das Mandat wurde ihm nach den Februarereignissen 1934 aberkannt. Im selben Jahr saß er auch wegen Widerstand gegen den Austrofaschismus in Haft.

1988 wurde ihm zu Ehren in Itzling der Alois-Weidenhillinger-Weg benannt.

Quellen