Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau

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Schulbild
St. Johann HAK 02.jpg
Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 504438
Name der Schule: Bundeshandelsakademie und

Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau

Adresse: Alte Bundesstraße 11
5600 St. Johann im Pongau
Website: hak-stjo.salzburg.at
E-Mail: hak-stjo@salzburg.at
Telefon: (0 64 12) 84 70
Direktorin: Dr. Elisabeth Höller
Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule

Die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau ist eine berufsbildende höhere Schule (BHS) mit Öffentlichkeitsrecht und endet mit abgeschlossenem Beruf und Reifeprüfung.

Schultyp

Die HAK/HAS St. Johann im Pongau besteht aus der fünfjährigen Handelsakademie und der dreijährigen Handelsschule.

Geschichte

Die Handelsschule St. Johann im Pongau wurde 1955 als Expositur der Städtischen Handelsschule Salzburg gegründet. Die zweijährige Schule war zunächst im Gebäude der Volks- und Hauptschule untergebracht. Es wurden 54 Schüler unterrichtet. Das Ziel der Ausbildung war die Vermittlung von Wissen zur Ausübung eines kaufmännischen Berufes. Ein Jahr später wurde die Handelsschule St. Johann selbstständig und übersiedelte in ein von den Amerikanern für die Kinder der USFA-Soldaten 1952 errichtetes Schulgebäude, das von Bundeskanzler Julius Raab für diese Zweck freigegeben wurde.[2] Nun standen drei Klassenräume zur Verfügung, die für die zwei Klassen und einen Maschinschreibsaal genügten.

1963 wurde aufgrund einer Schulgesetznovelle die Ausbildung auf drei Jahre verlängert. Der Maschinschreibraum wurde zu einer dritten Klasse umfunktioniert.

1973 wurde der erste Jahrgang einer Handelsakademie mit 39 Schülern geführt. Der Klassenraum befand sich im Bundesgymnasium.

1976 wurde mit dem Bau eines eigenen Schulgebäudes begonnen. Mit dem Schuljahr 1977/78 wurde das Gebäude bezogen. Die Anzahl der Klassen erhöhte sich bald auf 17 und die Schülerzahl auf knapp 400.
Die Schule wurde am 1. September 1977 vom Bund übernommen.

2007 wurde eine Mechatronik-Klasse als Expositur der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Saalfelden eingerichtet.[3] 2018 startete der erste Jahrgang der Informatik-HTL. Um den gestiegenen Raumbedarf zu decken, wurde 2019 beschlossen, das gemeinsame Schulgebäude aufzustocken. 2020 werden die Schüler in die neuen Räumlichkeiten übersiedeln.[4]

Weblinks

Quellen

  • Stadtbuch St. Johann im Pongau von Gerhard Moser, ISBN 3-200-00481-9

Einzelnachweise

  1. www.lsr-sbg.gv.at
  2. Laireiter, Matthias: Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963. Hrsg. vom Landesschulrat für Salzburg. Salzburg 1965, S. 169.
  3. Artikel im Salzburgwiki
  4. SN vom 2. Februar 2019: St. Johann: HTL bekommt mehr Platz. Gemeinde finanziert den Bau vor.