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Die Naturapotheke

Titelbild Buch Die Naturapotheke

Buchtipp Die Naturapotheke, das überlieferte und neue Wissen über unsere Heilpflanzen

Autorinnen: Karin Buchart, Miriam Wiegele, Illustrationen von Andreas Leitner
Verlag: Servus bei Benevento
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN 978-3-7104-0171-8

Inhaltsverzeichnis

Buchdaten

Maße: 22 × 30 cm Umfang: 150 Seiten; Hardcover

Inhalt

  1. Vorwort
  2. Einleitung
  3. Über die Autorinnen
  4. Heilpflanzen
  5. Was unserem Körper jetzt guttut: Von Jänner bis Dezember
  6. Register: Pflanzen
  7. Register: Anwendungen

Die in diesem Buch vorgestellten Heilpflanzen sind:

In Ergänzung in Kurzform beschrieben bei

Rezension 1

Sehr informativ, optisch sehr gut aufbereitet und, sehr praktisch, mit einem Anwendungsregister

Leider nur 99 Heilpflanzen bietet die erweiterte Neuausgabe - ginge es nach mir, könnten es in dieser Machart gerne auch 200 oder mehr sein. Denn dieses Buch ist wirklich ein fundiertes Nachschlagewerk für Aussehen, Wirkungsweisen und Anwendungen von Heilpflanzen. Wobei letztlich dann insgesamt fast 300 Pflanzen im Register anführt, da bei vielen der 99 Heilpflanzen noch weitere Heilpflanzen mit ähnlicher Wirkung zur Sprache kommen, wenngleich manchmal nur in einzelnen Sätzen oder in ganz kurzen Kapiteln.

Das Buch in großem Format mit Harteinband bietet nach Vorworten der beiden Autorinnen und einer Einführung zum Thema dann jeweils auf der linken Seite den Text zur Pflanze und auf der rechten Seite Farbzeichnungen der Pflanze und von Pflanzendetails wie Nadeln, Blätter, Blüten oder Wurzeln. Diese sehr genauen Farbzeichnungen erinnern mich an Pflanzenbücher aus dem 19. Jahrhundert, die ebensolche kolorierte Zeichnungen aufweisen. Möglich, dass diese hier aus so einem Buch stammen und farblich neu bearbeitet wurden. Jedenfalls sind sie aussagekräftig und man kann die Pflanzen optisch ziemlich gut bestimmen.

Die Beschreibungsseiten der Heilpflanzen bestehen aus den Kapiteln Botanik (Beschreibung der Pflanze), Geschichte, Inhaltsstoffe und Wirkung sowie Heilanwendung. Bei vielen Pflanzen bieten die beiden Autorinnen auch ein Rezept für Tees oder andere Getränke. Man erfährt, wie der Stoff heißt, der den Zwiebelschneidenden zum Weinen bringt, „was bitter im Mund, macht den Magen gesund“, dass Hopfen als Einschlaftee getrunken werden soll, welche Pflanzen neben dem Faulbaum als „Kräuter zum Loslassen“, als Abführmittel, verwendet werden können und vieles mehr. Vor allem die Beschreibungen der Inhaltsstoffe, Wirkung und Heilanwendung sind sehr informativ und gut recherchiert beschrieben, ausreichend lang, um daraus tatsächlich praktischen Nutzen zu ziehen.

Die letzten 40 der rund 200 Seiten bieten zunächst Naturapothekentipps nach Monaten gereiht: z. B. ein Senfbad im Jänner, aktivierender Sauerhonig im März, Gleichklang-Räuchermischung zur Entspannung im August oder Kräuteressigauszug für ein starkes Immunsystem im Oktober (jeweils zwei Seiten je Monat mit mehreren Rezepten). Zum Schluss, und das finde ich sehr praktisch, gibt es neben einem „herkömmlichen“ Register auf welcher Seite welche Pflanze zu finden ist, noch ein „Anwendungsregister“. Wer also etwas fürs Gedächtnis oder seine Reizblase sucht, wird so schnell fündig.

Rezension 2

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Quelle