Florian Azenberger

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Florian Azenberger (Taufname: Franz Xaver) OSB (* 2. Dezember 1766 in Straubing; † 16. April 1841) war Professor an der Benediktineruniversität Salzburg.

Leben

Er begann seine Studien in Straubing und ging 1784 nach Salzburg, wo er bei Ambros Frey Logik und Metaphysik und bei Dominicus Beck Mathematik studierte. Nebenbei besuchte er Lehrveranstaltungen in Geschichte bei Augustin Schelling. Nach Vollendung seines Studiums trat er am 3. Februar 1788 in Oberaltaich in den Benediktinerorden ein, wo er Theologie studierte. Am 18. Dezember 1790 wurde er zum Priester geweiht. Nach sechs Jahren als Prediger im Kloster wurde er vom Abt zu weiteren Studien nach Salzburg geschickt, wo er Griechisch und Hebräisch und die Grundzüge weiterer orientalischer Sprachen hörte. 1797 ging er wieder nach Oberaltaich zurück und wurde dort Lehrer und gleichzeitig erster Prediger in der Klosterpfarrkirche.

1801 wurde er als Professor für Metaphysik und Logik an die Benediktineruniversität Salzburg berufen. Nach der Erlangung der theologischen Doktorwürde im November 1802 lehrte er in Salzburg auch an der Theologischen Fakultät. 1802 wurde er zum erzbischöflichen geistlichen Rat ernannt. Im September 1803 legte er sein Lehramt in Salzburg nieder und unterrichtete an der königlich bayrischen Universität ohne feste Anstellung. Am 21. Dezember 1812 ging er nach Amberg und lehrte dort Dogmatik und Hebräisch. 1814 ging er nach Salzburg, als Salzburg an Österreich fiel ging er wieder nach Landshut zurück. 1835 scheint er im "Schematismus des Bistums Regensburg" auf.

Quelle

  • Judas Thaddäus Zauner: Verzeichniß aller akademischen Professoren zu Salzburg vom Jahre 1728 bis zur Aufhebung der Universität, Salzburg 1813
  • Franz Karl Felder (Hrsg.):Gelehrten- und Schriftstellerlexikon der deutschen katholischen Geistlichkeit (Bd.1)