Hermann Stadler

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Hermann Stadler

Hermann Stadler (* 21. Mai 1961) ist ein Fußballtrainer und ehemaliger Berufsfußballspieler.

Karriere

Von seinem Stammverein Oberndorfer SK wechselte das Stürmertalent Hermann Stadler 1979 zu Austria Salzburg und debütierte bei einem 2:0-Auswärtssieg bei Sturm Graz in der ersten Runde. 1983 folgte Stadler seinem langjährigen Weggefährten Leo Lainer zu Rapid Wien. Im starken Kader des Rekordmeisters entwickelte sich Stadler immer mehr zum Edelreservisten, dazu kam Verletzungspech: In einem Probespiel mit dem Nationalteam gegen eine Vorarlberg-Auswahl zog sich Stadler im Juni 1984 einen Schienbeinbruch zu. In einem offiziellen Länderspiel sollte er nie den Teamdress tragen. Im Herbst 1985 gab Stadler ein kurzes Gastspiel bei VOEST Linz.

1987 holte Trainer Hannes Winklbauer Stadler zurück zur mittlerweile zweitklassigen Austria. Als vielseitiger Allrounder bewährte sich Stadler in den folgenden Erfolgsjahren. Sein wichtigster Beitrag in der Erfolgssaison 1993/94 war das Auswärtstor im Halbfinale des UEFA-Cups beim 1:1 gegen den SC Karlsruhe. 1996 beendete Stadler seine aktive Karriere nach 380 Bundesligaspielen (323 für Salzburg, 48 für Rapid, 9 für VOEST) und 38 Toren (36 Salzburg, 2 Rapid).

Als Trainer widmet sich Hermann Stadler der Nachwuchsarbeit. Nach mehreren Jahren bei Austria Salzburg, u. a. als Coach der Amateurmannschaft ist er nun beim Österreichischen Fußballbund (ÖFB) für das Unter-17-Team verantwortlich. Mit der U17-Nationalmannschaft gelang ihm die Qualifikation für die U17-EM 2013 und für die Weltmeisterschaft dieser Altersklasse 2013 in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Erfolge

Österreichischer Meister

3 x: 1987, 1994, 1995

Österreichischer Cupsieger

3 x: 1984, 1985, 1987

Finalist im Europacup der Cupsieger

1 x: 1985

UEFA-Cup-Finalist

1 x 1994


Quellen

  • Anton Egger, Kurt Kaiser: Österreichs Fußball-Bundesliga von A-Z. Wasendorf 1995