Karl Stemberger

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W. HR Karl Stemberger (* 15. Juni 1882 in Sexten, Osttirol; † 19. Oktober 1949 in Salzburg) war Salzburger Landesamtsdirektor.

Leben

Stemberger begann den Verwaltungsdienst als Polizeikonzipist im österreichischen Küstenland (Triest, Pola). Nach Teilnahme am Ersten Weltkrieg war er 1918/19 als Polizeikonzipist in Wien und Salzburg sowie 1919/20 als Bezirkskommissär des Landes Salzburg tätig, von 1920 an als Sekretär bzw. Referent bei der Landesregierung. Von 1928 bis 1938 fungierte er als stellvertretender Bezirkshauptmann. 1938 bis 1943 als Beamter der Landeshauptmannschaft bzw. Reichsstatthalterei Salzburg verwendet, wurde er 1943 zum Stadtpräsidium Berlin und 1944 zum Obersten Kommissar der Operationszone „Adriatisches Küstenland“, dann nach Klagenfurt und 1944 wieder zur Reichsstatthalterei Salzburg versetzt.

Von 1945 bis 1947 war er als Landesamtsdirektor der höchste Beamte des nach dem Kriegsende wiedererstandenen Landes Salzburg.

1948 trat er krankheitsbedingt in den Ruhestand.

Quelle

  • Haunfelder, Bernd: Österreich zwischen den Mächten: Die politische Berichterstattung der schweizerischen Vertretung in Wien 1938-1955 (Quaderni di Dodis). (= Diplomatische Dokumente der Schweiz. Quaderni di Dodis. Band 4). DDS, Bern 2014, ISBN 978-3-906051-16-1 und ISBN 978-3-906051-19-2. S. 219 FN 698. Gestützt auf eine Auskunft des Salzburger Landesarchivs.

Siehe auch

Zeitfolge
Vorgänger


Landesamtsdirektor
19451947
Nachfolger

Rudolf Hanifle