Pegasusbrunnen

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Pegasusbrunnen im Mirabellgarten

Der Pegasusbrunnen ist ein Brunnen im Salzburger Mirabellgarten.

Über den Brunnen

Das geflügelte Pferd 'Pegasus' hilft in der griechischen Mythologie den Heroen Perseus, Bellerophontes und Herakles über das Meer zu fliegen und ermöglichte so ihre Heldentaten. In dem es als künstlerische Bronzeplastik in einen herrschaftlichen Brunnen gestellt wird, wurde ein Symbol verwendet, dass Stärke und Ruhm der Machthaber indirekt betonen soll.

Die Bronzeplastik des geflügelten Pferdes 'Pegasus' war ursprünglich Teil der Kapitelschwemme am Kapitelplatz, kam später auf den Mirabellplatz als Teil der Mirabellschwemme und ist seit 1913 als 'Pegasusbrunnen' am heutigen Standort im Mirabellgarten im kleinen Gartenparterre.

Der bekannte Innsbrucker Metall-Kunstgießer Kaspar Gras hatte das Werk im Mai 1661 im Auftrag von Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun für die Pferdeschwemme am Kapitelplatz hergestellt. Wie aus einer Eingabe der Salzburger Hofkammer aus dem Jahr 1668 zu schließen sein könnte, könnte auch der Kupferschmied Maximilian Röck am Guss beteililgt gewesen sein.[1]

1700 ließ Fürsterzbischof Johann Ernst sie zur damaligen Pferdeschwemme auf den Mirabellplatz versetzen.

Die Neuaufstellung im Mirabellgarten 1732 führte Anton Danreiter durch. Bei der Neugestaltung dieser Mirabellschwemme fügte er die beiden Steinböcke und die beiden Löwen hinzu (die Thunschen Wappentiere), die vermutlich von Schloss Klessheim stammten und heute in der Nähe des Pegasusbrunnens bei der Stiege auf den Rosenhügel zu sehen sind (die heutige Aufstellung stammt aus dem Jahr 1913).[1]

Nach dem großen Stadtbrand von 1818 wurde die Pferdeschwemme abgerissen. Von 1842 bis 1859 stand das Flügelross auf dem damaligen Hannibalplatz, dem heutigen Makartplatz, dann lange Zeit im Depot.

1913 wurde die Pegasus-Statue aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Salzburger Stadtvereins in der Mitte eines alten runden Brunnenbeckens auf einer aus Konglomerat aufgebauten Felsbrücke aufgestellt.[2]

Bildergalerie

Quelle

Einzelnachweise