Reichsautobahn

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über die Reichsautobahn, Video

Die Reichsautobahn war eine geplante Verkehrserschließung der Ostmark (Österreich) durch Adolf Hitler.

Allgemeines

Am 21. März 1934 erfolgte in München-Unterhaching durch Adolf Hitler der Spatenstich für diese Autobahn. Am 1. Dezember desselben Jahres war die Höchstzahl der Arbeiter an der Autobahn München - Salzburg seit Baubeginn mit 11 750 Mann erreicht. In fast allen Abschnitten wurde in Doppelschicht, in verschiedenen Losen sogar in drei Schichten gearbeitet. Im Dezember 1934 waren auf der Gesamtstrecke 259 Baulokomotiven und 4 400 Kippwagen mit 270 km Baugleis eingesetzt. Außerdem waren insgesamt 65 Baggergeräte verschiedenster Art und 24 Straßenwalzen in Verwendung.

Am 13. September 1941 erfolgt die Freigabe der ersten beiden Autobahnabschnitte in der „Ostmark“: von der Behelfs-Anschlussstelle Schwarzbach, etwa 0,7 km westlich der Grenze am Walserberg, bis Salzburg-Mitte sowie vom Knoten Salzburg bis zur Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd bei Anif-Grödig.

Bis 1942 waren die Teilstücke bis Anschlussstelle Salzburg Süd (heute zur Tauernautobahn gehörend) und bis Salzburg-Mitte mit insgesamt 13 Kilometern Länge fertiggestellt. Danach wurden die Bauarbeiten kriegsbedingt eingestellt.

Weiters war der Reichsautobahnstollen westlich des Pass Luegs entstanden. Nördlich der Stadt Salzburg wurde noch die Autobahnbrücke am 31. Mai 1940 fertiggestellt. Der Autobahnabschnitt vom Knoten Salzburg nach Salzburg-Nord konnte aber wegen fehlender Anschlussstücke erst 1949 dem Verkehr übergeben werden.

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Quellen

  • Salzburgwiki-Beiträge