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Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik Hallein

Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 502013
Name der Schule: ASO / Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik Hallein
Adresse: Griesmeisterstraße 1
5400 Hallein
Website: www.spz-hallein.salzburg.at
E-Mail: direktion@zis-hallein.salzburg.at
Telefon: (0 62 45) 8 06 35
Direktorin: Dipl.-Päd. SOL Astrid Prötzner

Das Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik Hallein ist eine Bezeichnung[2] der Allgemeinen Sonderschule Hallein, bzw. des diese beherbergenden Gebäudes in der Tennengauer Stadt Hallein.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Vorgeschichte

1928/29 wurde eine Hilfsklasse für geistig zurückgebliebene Kinder eingerichtet, 1939/40 aber wieder aufgelöst.

1951/52 wurde auf vielfachen Wunsch der Lehrkräfte in der Bäumelschule eine Hilfsklasse eingerichtet, welche von Volksschullehrer Herbert Meister geführt wurde.

Allgemeinen Sonderschule für Knaben und Mädchen

1960-1962 wurde die Allgemeinen Sonderschule für Knaben und Mädchen, angeschlossen an die Knabenvolksschule, geschaffen unter die Leitung von Sonderschuloberlehrer Karl Henzl gestellt.

Gotthard-Guggenmoos-Schule Hallein

1970/71 erhielt die Schule ein Gebäude in der Griesmeisterstraße 1, das am 17. Oktober 1970 unter Benennung als Gotthard-Guggenmoos-Schule Hallein feierlich eröffnet wird.

Am 22. Jänner 1986 wurde ein Erweiterungsbau eingeweiht.

Im Jahr 2003 wurde ein Neubau der Schule beschlossen. Im Zuge des Abrisses wurde das alte Schulgebäude im Rahmen einer Übung der Freiwilligen Feuerwehr Hallein im August 2003 "abgebrannt". Der Unterricht fand bis zur Fertigstellung des neuen Geschulgebäudes an vier anderen Schulen in Hallein statt: an der Volksschule Hallein-Burgfried, der Hauptschule Hallein-Burgfried, der Polytechnischen Schule Hallein und der Volksschule Hallein-Stadt.

Am 19. Februar 2004 erfolgte der Spatenstich zum Schulneubau, der am 24. November 2005 eröffnet wurde.[3]

Schülerzahl
1962 79
1993 109
2000 37
2010 65

Schulleiter

Baucharakteristik

Das Gebäude steht als hakenförmige Großform zwischen die unmittelbar angrenzenden Wohnhäusern. Der von einer Edelstahlhaut umfangenen Hakenform wurden eine gläserne Wand und Decke eingeschrieben, sodass eine großräumig zentrale, über drei Geschosse offene und verglaste Halle entstehen konnte.

Die Nutzfläche beträgt 2 209 m². Außer den elf Klassenräumen bestehen auch die erwähnte große Pausenhalle, eine Kleinturnhalle, Gruppen- sowie für die Betreuung schwerstbehinderter Kinder speziell eingerichtete Therapieräume.

Die Gesamtbaukosten des von der Salzburg Wohnbau durchgeführten Projekts beliefen sich auf 4,5 Millionen Euro.

Der Neubau des Schulgebäudes durch die Architekten Univ. Prof. DI Klaus Kada und Gerhard Wittfeld[4] wurde 2006 mit dem Architekturpreis des Landes Salzburg ausgezeichnet.[5]

Quellen

Weblink

Einzelnachweise

  1. http://www.lsr-sbg.gv.at
  2. Nach § 27a des Schulunterrichtsgesetzes sind Sonderpädagogische Zentren Sonderschulen, die als solche vom Landesschulrat festgelegt sind und damit die Aufgabe erhalten, durch Bereitstellung und Koordination sonderpädagogischer Maßnahmen in anderen Schularten dazu beizutragen, daß Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in bestmöglicher Weise auch in allgemeinen Schulen unterrichtet werden können. Sie haben auch Lehrer zu betreuen, die im Regelschulwesen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusätzlich eingesetzt werden.
  3. Salzburger Landeskorrespondenz vom 18.11.2017
  4. siehe Kadawittfeldarchitektur
  5. www.salzburg.gv.at/kultur_/Seiten/architekturpreistraeger.aspx