Arno Watteck

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Prof. Hofrat Dipl.-Ing. Arno Watteck (* 4. Juli[1] 1926[2]) ist ein pensionierter Lungauer Forstbeamter sowie Vorreiter der Volkskunde, der Heimatforschung und des Denkmalschutzes.

Leben

Arno Watteck, Sohn des Salzburger Beamten Dr. Wilfried Watteck und der Heimatforscherin und Schriftstellerin Nora Watteck, maturierte 1946 am Akademischen Gymnasium Salzburg. Er absolvierte ein Studium der Forstwirtschaft an der (damaligen) Hochschule für Bodenkultur in Wien.

Als Regierungsoberforstrat im Lungau eingesetzt, widmete er sich zunehmend auch Aufgaben der Volkskunde, der Heimatforschung und des Denkmalschutzes. 1960 gründete er den Museumsverein Tamsweg, dem er dann durch 48 Jahre vorstand; zugleich übernahm er die Leitung des Heimatmuseums. Er war Mitinitiator des Lungauer Landschaftsmuseums und leistete auch wichtige Beiträge zur Gründung des Hochofenmuseums in Bundschuh. Er bemühte sich um Erhaltung und Restaurierung der historischen Troadkästen. Er gehörte jahrzehntelang der Ortsbildschutzkommission für den Lungau an und wurde zum „Ehrenkonservator“ des Bundesdenkmalamtes bestellt. Von 1990 bis 2000 war er im Rahmen des Salzburger Bildungswerkes Leiter des Arbeitskreises für Heimatsammlungen sowie des Forums für Orts-, Regional- und Fachmuseen.

Watteck ist Autor einer beträchtlichen Anzahl von Veröffentlichungen, die vor allem dem Gebiet der Volkskunde gewidmet sind.

Auszeichnungen

Arno Watteck ist Träger des Bundes-Ehrenzeichens und des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Bundespräsident Fischer verlieh ihm im Jahr 2011 den Berufstitel „Professor“.

Quellen