Augustinergasse (Salzburg)

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Bild
Augustinergasse (Salzburg).jpg
Augustinergasse (Salzburg)
Länge: ca. 700 m
Startpunkt: Müllner Hauptstraße
Endpunkt: Reichenhaller Straße
Karte: Googlemaps

Die Augustinergasse ist eine Straße im Salzburger Stadtteil Mülln. Wenige Meter reicht die Straße im Süden auch in den Stadtteil Riedenburg.

Name

Benannt ist die Straße nach dem Augustinerkloster, das hier 1605 gegründet und 1835 der Benediktinerabtei Michaelbeuern übergeben wurde. Der offizielle Beschluss im Gemeinderat wurde am 17. Februar 1873[1] gefasst, der Name der Straße ist aber älter.

Verlauf

Die Augustinergasse führt — stets am Mönchsberg entlang — von der Reichenhaller Straße die ersten 300 Meter als Hauptverkehrsweg und Einbahn Richtung Landeskrankenhaus und auf Höhe der Abzweigung Willibald-Hauthaler-Straße rechts als reine Anrainerstraße über das Bräustübl und die Müllner Kirche zur Müllner Hauptstraße. Sie erreicht diese auf der Anhöhe des Müllner Hügels. Die Augustinergasse ist knapp 700 Meter lang.

Gebäude

An der Augustinergasse befinden sich neben dem Augustinerkloster die Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt, ein Eingang zum Müllner Bräu, das Heim der Pfadfindergruppe Salzburg 4 - Mülln und die Volksschule Mülln.

Persönlichkeiten

Nach seiner Emeritierung lebte Otto Willmann sieben Jahre lang in einem Haus an der Augustinergasse.

Ereignisse

Am Montag, den 1. Oktober 2018, stürzten rund 20 Tonnen Konglomeratquadersteine der historischen Friedhofsmauer aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammend nächst der Stadtpfarrkirche auf die Straße. Dabei wurde ein Arbeiter leicht verletzt, der mit Vorbereitungsarbeiten zur Sanierung der historischen Mauer beschäftigt war.[2]

Mitte Juni 2019 war dann die Mauer wieder saniert. Die kolportierten Kosten der Sanierung lagen bei rund 680.000 Euro.[3]

Bilder, die das Ereignis der Hangrutschung 2018 dokumentieren:

Bilder

 Augustinergasse (Salzburg) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quelle

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom vom 20. Februar 1873, Seite 2
  2. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 2. Oktober 2018
  3. Salzburger Nachrichten, 14. Juni 2019