Cölestin Königsdorfer

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Cölestin Königsdorfer OSB (* 18. August 1756 in Flotzheim; † 16. März 1840 in Donauwörth ) war letzter Abt des Klosters Heiligkreuz in Donauwörth und Professor an der Benediktineruniversität Salzburg.

Leben

Cölestin Königsdorfer, Taufname Bernhard, war der Sohn eines Hufschmieds. Er besuchte von 1768 bis 1776 das Gymnasium der Jesuiten in Augsburg und trat am 18. Oktober 1776 in die Benediktinerabtei zum heiligen Kreuz in Donauwörth ein. Am 19. Oktober 1777 legte er dort die Profess ab. Nach dem Studium der Theologie wurde er am 28. Dezember 1780 zum Priester geweiht und hielt am 30. Dezember 1780 seine erste Messe.1781 studierte er Theologie und orientalische Sprachen an die Universität Ingolstadt. In diesen Jahren lernte er auch die italienische und französische Sprache. 1790 wurde er als Professor der Physik an die Benediktineruniversität Salzburg berufen und, als der Professor Dominikus Beck verstarb, unterrichtete er, bis ein Nachfolger gefunden wurde, Mathematik . Als er am 15. Jänner 1794 zum Abt gewählt wurde, kehrte er nach Donauwörth zurück, wo er neben seinen Abtpflichten wieder in der Schule des Stifts unterrichtete und zweimal in der Zeit der Napoleonischen Kriege(1796 und 1800) die Besetzung des Klosters durch die Franzosenerleben musste.

Nach der Aufhebung der Abtei erhielt er eine Pension auf Lebenszeit und Wohnung im Kloster. Hier verfasste er eine dreibändige Geschichte seines Klosters. Er hoffte bis zu seinem Tod am 16. März 1840 auf die Wiederherstellung seiner Abtei. Er wurde auf dem Klosterfriedhof beigesetzt.

Werke

  • Sieben- und dreyßig Predigten. Augsburg 1814
  • Geschichte des Klosters zum Heil. Kreutz in Donauwörth, Donauwörth 1819–1829.
    • Erster Band: Von den Urahnen seiner Stifter bis zum Jahr 1518 , Donauwörth 1819
    • Zweiter Band: Vom Jahre 1518 bis 1648. Donauwörth 1825
    • Dritter Band.
      • I. Abtheilung: Vom Jahre 1848 bis 1796, Donauwörth 1829
      • II. Abtheilung: Vom Jahre 1796 bis zu seiner Auflösung. Donauwörth 1829

Quellen

  • Königsdorfer, Cölestin, in: Biographia Benedictina (Benedictine Biography)
  • Judas Thaddäus Zauner: Verzeichniß aller akademischen Professoren zu Salzburg vom Jahre 1728 bis zur Aufhebung der Universität, Salzburg 1813