Edelweiss-Club Salzburg

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Der Edelweiß-Club Salzburg wurde im Jahre 1881 - dem damaligen Trend folgend - als "Geselligkeits-Club-Edelweiß" gegründet.

Geschichte

Wie aus Bergfahrtenberichten aus den frühen Jahren ersichtlich ist, war schon von Beginn an bei einem Teil der Mitglieder das Bergsteigen von Vorrang, während andere sich vor allem der Trachtenerhaltung widmeten. So kam es 1891 zur Trennung und es entstanden der Trachtenerhaltungsverein Alpinia und der Bergsteigerverein "Edelweiß-Club". Einer der Gründungsmitglieder war Leopold Brandauer II., Vater von Kuno Brandauer.

Der Edelweiß-Club besteht seither als reiner Bergsteigerverein mit durchschnittlich 50 bis 60 Mitglieder. Berühmt ist der Verein neben seinen bergsteigerischen Leistungen vor allem auch durch das exklusive und seit 1882 veranstaltete Faschings-Highlight Edelweißkränzchen im Salzburger Kongresshaus. Der Ball ist mit 2.500 Besuchern regelmäßig ausverkauft und finanziert den Erhalt der Hütten und die alpinen Aktivitäten des Clubs mit.

Seit 2004 können auch Frauen wie Martina Pannagl Mitglieder im Edelweiß-Club werden.

Bedeutende bergsteigerische Leistungen

In den seit der Gründung vergangenen 125 Jahren gab es durch die Club-Mitglieder bedeutende bergsteigerische Leistungen die, im folgenden, auszugsweise aufgeführt sind.

Bekannte Mitglieder

Vereinshütten

Edelweißkränzchen

Bereits im Fasching 1882 veranstaltete der Club für seine Mitglieder und Freunde ein Edelweiß-Kränzchen. Wobei die Veranstaltung in den ersten Jahren immer unter einem gewissen Moto stand.

Das Edelweißkränzchen wurde, mit Ausnahme der Kriegsjahre, Jahr für Jahr durchgeführt und wurde immer größer und größer. Aus Tradition blieb aber der bescheidene Name "Kränzchen" erhalten und es zählt heute zu den Höhepunkten im Salzburger Ballkalender.

Sonstiges

Am 29. Februar 1952 dreht ein Filmteam der Metro Goldwyn Mayer (USA) in Salzburg Außenaufnahmen zu dem Film „The devil makes three“ mit den Hauptdarstellern Pier Angeli und Gene Kelly; in diesem Film tritt auch der Heimatverein „Alpinia“ auf;

Weblink

Quelle