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Göriach

Karte
Karte 5571.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Lungau (TA)
Fläche: 44 km²
Geografische Koordinaten: 47° 10' N, 13° 46' O
Höhe: 1 180 m ü. A.
Einwohner: 350 (1. Jänner 2017)
Postleitzahl(en): 5571
Vorwahl: 0 64 83
Gemeindekennziffer: 50 503
Gliederung Gemeindegebiet: 1 Katastralgemeinde
Gemeindeamt: 5571 Göriach
Wassering 67
Offizielle Website: www.gemeinde-goeriach.at
Politik
Bürgermeister: Reinhard Radebner (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 9 Mitglieder:
5 ÖVP,
3 SPÖ,
1 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 332
1880 361
1890 343
1900 342
1910 336
1923 341
1934 327
1939 310
1951 321
1961 314
1971 321
1981 323
1991 351
2001 371
2011 368
2017 350
Göriachtal

Göriach ist eine Gemeinde im Lungau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geographische Lage

Die Gemeinde liegt im nördlichen Lungau. Durch das Gemeindegebiet fließt der Göriachbach.

Gliederung

Das Gemeindegebiet Göriachs umfasst die gleichnamige Katastralgemeinde und besteht aus keinen weiteren Ortschaften mehr.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden sind Mariapfarr, St. Andrä im Lungau und Lessach. Nördlich schließt bereits die steirische Gemeinde Schladming an.

Geschichte

Die erste Nennung des Ortes erfolgte 1135 als der Salzburger Erzbischof Konrad I. dem Benediktinerstift Admont das im Lungau gelegene Zehentgebiet bestätigte. Kurz nach 1200 wurde Göriach Sitz eines der fünf Ämter des Domkapitels im Lungau, in denen dieses die niedere und urbarielle Gerichtsbarkeit auszuüben bevorrechtet gewesen war.

Religion und Kirche

Die neu erbaute Filialkirche zum hl. Nikolaus von der Flüe wurde am 6. Mai 1973 eingeweiht. Als Patron der Kirche wurde der hl. Nikolaus (Klaus) von der Flüe auserkoren. Nördlich des Kirchengebäudes wurde der Ortsfriedhof angelegt, an der Vorderseite findet sich das Kriegerdenkmal. Der Turm der Kirche wurde erst 1998 angebaut und dient zugleich als Schlauchturm der Feuerwehr.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das etwa sieben Kilometer entfernt liegende Göriacher Hüttendorf lädt zu Wanderungen ein. Die Hansalhütte ist von Mai bis September, die Neumannhütte teilweise bewirtschaftet.

Der Lungauer Bienenlehrpfad Göriach gewährt einen theoretischen Einblick in das Leben und die Volksgemeinschaft der Honigbienen. Führungen mit erfahrenen Imkern werden auf Anfrage angeboten.

Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Rettungsorganisation

Bildung

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Göriach

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Göriach

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Göriach

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Göriach

Wappen

Am 7. Mai 1974 wurde der Gemeinde Göriach durch die Salzburger Landesregierung das folgende Wappen verliehen:

In rotem Schild auf grünem Dreiberg ein silbernes Standkreuz, dahinter ein sechsspeichiges goldenes Wagenrad.

Der Dreiberg nimmt Bezug auf den Ortsnamen, deren ursprünglich slawische Bezeichnung etwa mit "bei den Bergen" übersetzt werden kann. Das Standkreuz und sechsspeichiges Wagenrad symbolisieren die am 6. Mai 1973 eingeweihte Göriacher Filialkirche und die Visionen des Kirchenpatrons, des Heiligen Nikolaus von Flüe.

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Gemeinde Göriach
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Bilder

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Literatur

  • Steiner, Gertraud: Heimat Göriach - 370 Seelen und 100 Jahre, Lebenserinnerungen in denen Arbeitswelt, Brauchtum, Alltag und Festtage der kleinen Gebirgsgemeinde beschrieben werden, erhältlich im Gemeindeamt Göriach

Quellen

Weblinks