Karl Vogt

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Prof. Karl Vogt (* 18..; † 19..) war k.k. Bezirksschulinspektor für den Pinzgau sowie Direktor der Lehrerbildungsanstalt Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Karl Vogt gehörte mit den Zeller Bürgermeistern Josef Salzmann, Josef Fill, Leopold Sterzinger und Dr. Josef Müller, dem Bezirkshauptmann Dr. Hans Stöckl, dem Bauingenieur Nikolaus Gassner und dem Alpenvereinsobmann Dr. Ernst Blaschka zu den – angesessenen – Vordenkern des Fremdenverkehrs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So war Karl Vogt erster Obmann des 1877 gegründeten Verschönerungsvereins (aus dem 1898 der Fremdenverkehrsverein und später der Fremdenverkehrsverband hervorgingen). Er initiierte und förderte unter anderem den Bau neuer Weganlagen in Schüttdorf, in den Köhlergraben, die heutige Karl-Vogt-Straße und an den Berglehnen die damalige Kaiser- und Valerie-Promenade.[1].

Von 1887 bis 1897 war er k.k. Bezirksschulinspektor in Zell am See, ab 1900 Direktor der k.k. Lehrerbildungsanstalt in Salzburg[1].

Ehrung

Nach ihm benannte die Gemeindevertretung von Zell am See im Stadtteil Schüttdorf die Karl-Vogt-Straße.

Quellen

  • Rainer Hochhold (2013): Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. ISBN 978-3-200-03385-6
  • ANNO, Salzburger Volksblatt, 1934-12-13, Seite 6 [2]
  • ANNO, Salzburger Chronik für Stadt und Land, 1934-12-13, Seite 4 [3]
  • Horst Scholz: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau

Fußnote

  1. Scholz, Horst: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau
Zeitfolge