Maria Zehentner

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Maria Zehentner, geborene Reichholf, legitimierte Gebauer (* 15. Dezember 1853 in Niedernsill[1]; † 28. September 1928 in Piesendorf)[2] war Mesnerin und Organistin der Pfarre Piesendorf.

Leben

Maria Gebauer war die uneheliche Tochter der Bauerntochter Theresia Reichholf (* 2. September 1834), seit 1871 verheiratete Gebauer, und des Niedernsiller Oberwirts Barthlmä Reichholf. Mit der Ehe ihrer Mutter übernahm sie deren Familienamen.

Seit 1875 war sie verheiratet mit dem Piesendorfer Lehrer, Mesner und Organisten Rupert Zehentner jun. (* 2. Juni 1843 in Maishofen[3];† 13. Dezember 1908 in Innsbruck, Tirol)[4], dem sie zwölf Kinder schenkte, von denen gerade die Hälfte das Erwachsenenalter erreichten:

  • Maria (* 3. August 1876[5]; † 21. Februar 1891)[6],
  • Theresia (* 18. Oktober 1877[7]; † 30. November 1931)[8],
  • Elisabeth Mathilde (* 14. März 1879; † 13. Mai 1953)[9],
  • Rupert Ferdinand (* 30. Mai 1880; † 18. Juli 1891)[10],
  • Bertha (* 30. Mai 1882; † 30. Mai 1882)[11],
  • Amalia (* 30. Mai 1882; † 4. Juni 1882)[12],
  • Anna (* 15. Juli 1883; † 18. Februar 1964 in Mondsee, )[13],
  • Georg Alois (* 30. März 1885; † 25. März 1944 in St. Pölten, )[14], späterer Oberlehrer in Hollersbach und Abtenau,
  • Rosina Valeria (* 8. April 1886)[15], seit 28. April 1908 verheiratet[16] mit Adolf Jauernig aus Tropplowitz (tschechisch Opavice) in Schlesien,
  • Anton (* 12. Juni 1887[17]; † 13. Dezember 1894)[18],
  • Cäcilia Hedwig (* 16. Oktober 1888; † 27. Dezember 1963 in Fieberbrunn, Tirol)[19] und
  • Bertha (* 19. August 1890; † 15. Oktober 1890)[20].

Nach dem Tod ihres Ehemannes am 13. Dezember 1908 übernahm sie mit ihren Töchtern Elisabeth und Theresia den Mesner- und Organistendienst der Pfarre Piesendorf und versah diesen bis zu ihrem Ableben am 28. September 1928 "zur vollsten Zufriedenheit der Seelsorger und Gemeinde".[21]

Quelle