Risa Kaut

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Risa Kaut (* 23. September 1893 in Salzburg; † 26. März 1984 ebenda) war Gewerkschafterin und Gemeinderätin (ÖVP) der Stadt Salzburg.[1]

Leben

In der Zwischenkriegszeit stand Risa Kaut an der Spitze der im Jahr 1918 gegründeten „Ortsgruppe Salzburg des Verbandes deutscher weiblicher Angestellter“.[2]

Dem Salzburger Gemeinderat gehörte Risa Kaut von 1952 bis 1962? an.[3] Als am 20. Oktober 1952 Hans Donnenberg zum Nachfolger des verstorbenen Richard Hildmann als ÖVP-Bürgermeister-Stellvertreter gewählt wurde, folgte Risa Kaut auf das freigewordene Gemeinderatsmandat nach.[4]

Risa Kaut gehörte zu jenem Freundeskreis, der zu Ehren des tragischen − bekehrten − Nationalsozialisten Hans Prodinger die im Jahr 1960 erfolgte Benennung der Hans-Prodinger-Straße in der Elisabeth-Vorstadt erwirkte.[5]

Quellen

  1. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1985, S. 983 (Totentafel für 1984).
  2. Voithofer, Richard: »Drum schließt Euch frisch an Deutschland an ...« Die Geschichte der Großdeutschen Volkspartei in Salzburg 1920-1936, Wien 2000 (= Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 9. S. 368.
  3. Artikel Mitglieder des Salzburger Gemeinderates
  4. Stadtchronik 1945 bis 1955, S. 177.
  5. Voithofer, Richard. Hans Prodinger (1887-1938). Nationalsozialist zwischen Ständestaat und Konzentrationslager, in: Franz Schausberger (Hg.), Geschichte und Identität. Festschrift für Robert Kriechbaumer zum 60.  Geburtstag (= Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek Salzburg, Band 35), Wien-Köln-Weimar 2008. S. 149-159, hier: S. 159.