Schwalbenwand

Aus Salzburgwiki
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Gesamtansicht Schwalbenwand, vom Biberg in Saalfelden aufgenommen
Der östliche Gipfel der Schwalbenwand. Im Hintergrund Steinernes Meer und Hochkönigmassiv
Der Maishofener Schwalbenwandgipfel, von Maishofen aufgenommen
Hausziegenherde nahe dem östlichen Schwalbenwandgipfel

Die Schwalbenwand ist ein Berg in der Hundsteingruppe, die zur Grauwackenzone gerechnet wird. Er weist zwei Gipfel auf.

Lage und Höhe

Die Schwalbenwand befindet sich östlich von Maishofen, südlich von Saalfelden, westlich vom Jetzbachgraben und nördlich vom Thumersbachtal.

Der westliche Gipfel des Berges, der sog. Maishofener Schwalbenwandgipfel ist 1 895 m ü. A. hoch, der östliche Gipfel, Schwalbenwand genannt, misst 2 011 Höhenmeter. Die Schwalbenwand bietet einen großartigen Ausblick nicht nur auf die umliegenden Berge wie die Hohen Tauern, die Kitzbüheler Alpen, das Steinerne Meer, die Leoganger Steinberge und das Hochkönigmassiv, sondern auch auf das Saalfeldener Becken.

Beschreibung

Auf die Schwalbenwandgipfel führen mehrere Wege, die sternförmig zusammenlaufen. Die Schwalbenwand ist daher von Maishofen, von Gerling (Saalfelden am Steinernen Meer), von Deuting, von Hof (Saalfelden) (die drei Ortschaften gehören zur Stadtgemeinde Saalfelden), von Maria Alm, vom Hundstein, vom Thumersbachtal und von Thumersbach aus erreichbar. Alle Wege sind gut begehbare Wanderwege.

Die Schwalbenwand zählt zu den beliebtesten Bergwanderzielen für Einheimische und wird im Winter für Skitouren genützt. Im Sommer grasen Pinzgauer Rinder, Noriker Pferde, Hausziegen und Hausschafe auf den Hängen des Pinzgauer Grasberges. Noch bis tief in den Herbst hinein kann man eine Ziegenherde antreffen. Im Frühjahr und im Sommer wachsen zahlreiche Blumen wie Arnika und Enzian.

Erwähnenswertes

Hauptartikel: Abstürze amerikanischer Bomber im Pinzgau 1944

Während des Zweiten Weltkrieges stürzte ein amerikanischer Bomber über der Schwalbenwand ab.

Quellen

  • Österreichische Karte 1:25 000, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, 2008
  • Salzburgwiki-Artikel