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Schwalbenwand

Gesamtansicht Schwalbenwand, vom Biberg in Saalfelden am Steinernen Meer aufgenommen.
Der östliche Gipfel der Schwalbenwand. Im Hintergrund Steinernes Meer (links) und Hochkönigstock.
Der Maishofener Schwalbenwandgipfel, von Maishofen aufgenommen.

Die Schwalbenwand ist ein Berg in der Hundsteingruppe, die zur Grauwackenzone gerechnet wird. Er weist zwei Gipfel auf.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Höhe

Die Schwalbenwand befindet im östlichen Gemeindegebiet von Zell am See, östlich von Maishofen, südlich von Saalfelden am Steinernen Meer, westlich des Jetzbachgrabens und nördlich des Thumersbachtals.

Der westliche Gipfel des Berges, der sog. Maishofener Schwalbenwandgipfel ist 1 895 m ü. A. hoch, der östliche Gipfel, Schwalbenwand genannt, misst 2 011 Höhenmeter. Die Schwalbenwand bietet einen großartigen Ausblick nicht nur auf die umliegenden Berge wie die Hohen Tauern, die Kitzbüheler Alpen, das Steinerne Meer, die Leoganger Steinberge und den Hochkönigstock, sondern auch auf den Mitterpinzgau, auf das Saalfeldener Becken.

Beschreibung

Auf die Schwalbenwandgipfel führen mehrere Wege, die sternförmig zusammenlaufen. Die Schwalbenwand ist daher von Maishofen, von Gerling (Saalfelden am Steinernen Meer), von Deuting, von Hof (die drei Ortschaften gehören zur Stadtgemeinde Saalfelden), von Maria Alm am Steinernen Meer, vom Hundstein, vom Thumersbachtal und von Thumersbach aus erreichbar. Alle Wege sind gut begehbare Wanderwege.

Die Schwalbenwand zählt zu den beliebtesten Bergwanderzielen für Einheimische und wird im Winter für Skitouren genützt. Im Sommer grasen Pinzgauer Rinder, Noriker Pferde, Hausziegen und Hausschafe auf den Hängen des Pinzgauer Grasberges. Noch bis tief in den Herbst hinein kann man eine Ziegenherde antreffen. Im Frühjahr und im Sommer wachsen zahlreiche Blumen wie Arnika und Enzian.

Erwähnenswertes

Hauptartikel Abstürze amerikanischer Bomber im Pinzgau 1944

Während des Zweiten Weltkrieges stürzte ein amerikanischer Bomber über der Schwalbenwand ab.

Bilder

  Schwalbenwand – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen

  • Österreichische Karte 1:25 000, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, 2008
  • Salzburgwiki-Artikel
  • Österreichische Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (AMap), im Internet unter www.austrianmap.at/amap abrufbar