Steinernes Meer

Aus Salzburgwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blick vom Schmiedingerkees unterhalb des Kitzsteinhorns über den Zeller See, die Pinzgauer Grasberge und im Hintergrund das Steinerne Meer
Blick nach Südosten über das Steinerne Meer vom Großen Hundstod (2 593 m ü. A.)
Hochplateau Steinernes Meer, Ingolstädter Haus Blick Richtung Kallbrunnalm

Das Steinerne Meer ist ein Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen zwischen dem Westrand des Berchtesgadener Landes in Bayern und dem nordöstlichen Pinzgau im Bundesland Salzburg.

Geografie

Das Steinerne Meer ist der flächenmäßig größte Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen und wird zum Naturschutzgebiet Kalkhochalpen gerechnet. Es ist ein Landschaftsschutzgebiet.

Es ist ein stark verkarstetes Kalkplateau der Salzburger Kalkhochalpen nordöstlich von Saalfelden am Steinernen Meer mit steil abfallenden Rändern, vor allem gegen Süden und Südwesten. Im Norden grenzt der Nationalpark Berchtesgaden mit dem Hochkalterstock, dem Watzmannstock und dem Königssee an das Steinerne Meer. Im Nordosten geht das Steinerne Meer in das Hagengebirge über. Im Südosten schließt das Massiv des Hochkönigs an und im Südwesten und Westen befindet sich das Saalachtal.

Das Plateau

'Hauptartikel Berge des Steinernen Meeres

Die Hochfläche in etwa 2 200 m ü. A. weist weite Dolinen, Karrenfelder und zahlreiche Höhlen (etwa 800 sind derzeit bekannt) auf und ist ein Naturschutzgebiet. Die 160 km² umfassende Hochfläche wird ausschließlich unterirdisch entwässert. 55 km² befinden sich oberhalb von 2 000 m ü. A. Am Südrand sind die höchsten Erhebungen: Selbhorn (2 642 m ü. A.), Schönfeldspitze (2 653 m ü. A.), Breithorn (2 504 m ü. A.); weitere Gipfel n sind der Hundstod (2 594 m ü. A.), der Funtenseetauern (2 579 m ü. A.), der Wildalmrotkopf (2 517 m ü. A.), das Brandhorn (2 610 m ü. A.), die Rotwand (2 231 m ü. A.) und die Hühnerköpfe (2 089 m ü. A.).

Das Steinerne Meer von Süden her gesehen

Umgrenzung

Weißbach bei LoferKematenalm – Fußweg zur Wimbachscharte – Fußweg durch Loferer Seilergraben über Wimbachgrieshütte bis HachelklauseSchrainbachKönigsseeObersee – Fischunkelalm – Röthbach – Fußweg zur NeuhüttenalmBlühnbachtörl – Talfurche über Hinteralm bis Blühnbach – Seichenbach – Bohlensteig – Torscharte – Fußweg bis UrslaubachSaalfelden am Steinernen MeerSaalach – Weißbach bei Lofer;

Höhlen

Hauptartikel Höhlen im Steinernen Meer

Gewässer

Hauptartikel Gewässer im Steinernen Meer

Wunderquelle und die Schwarze Lacke sind zwei kleine Bergseen nordöstlich des Riemannhauses. Östlich des Funtenseetauerns liegt die Blaue Lacke, nordöstlich von diesem Gipfel der Funtensee. Im Nordwesten des Steinernen Meeres versorgt der Dießbachstausee das Kraftwerk Dießbach mit Wasser.

Flurnamen, Steige

Eichstätter Weg
Persailfoissel,
Ramseider Steig

Schutzhütten

Biwakschachteln

Almen und Almhütten

Enzenalm,
Freithofalm
Glemmeralm,
Hochkendlhütte, Hollermaisalm
Kralleralm
Lechneralm
Mitterkaseralm
Pirnbachalm, Primbachalm
Reiteralm (Maria Alm)
Steinalm
Weißachalm

Jadghütten

Schanteihütte (Lage auf AMap), Stoßwandhütte
Tennhütte, (Lage auf AMap)

Besonderheiten

Über das Steinerne Meer führt alljährlich die Bartholomä-Wallfahrt an den Königssee.

Weblinks

Quellen

  • www.bergfex.at
  • SAGIS
  • Lukas Plan: Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses, Stand 8. Jänner 2008, Verband Österreichischer Höhlenforscher, als pdf auf http://hoehle.org/