Gurlspitze

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Gurlspitze, Nordseite (Koppl)
Ausblick von der Mühlsteinwand zum Gaisberg und zur Gurlspitze (rechts).
Gurlspitze - mit Blick auf Salzburg, 2 min 48 sek Video

Die Gurlspitze ist ein Berg im Flachgau und ist 1 158 m ü. A. hoch.

Geografie

Die Gurlspitze befindet sich in der Osterhorngruppe der Salzkammergut-Berge in den nördlichen Kalkalpen. Am Gipfel der Gurlspitze treffen die Gebiete der Gemeinden Elsbethen, Ebenau und Koppl zusammen, wobei der Gipfel selbst sich im Gemeindegebiet von Koppl befindet. Ihre Süd- und Westseite gehört zur Gemeinde Elsbethen und ihre Ostseite zur Gemeinde Ebenau. Von Norden reicht das Gemeindegebiet von Koppl keilförmig bis zum Gipfel der Gurlspitze heran.

Geschichte

Um 1860 wurde der Berg bzw. dessen nördliche Flanke Mayrhofberg genannt.[1]. Auch Gurlberg und Gurlhörndl finden sich.[2][3] Mit Pechberg gemeint sein dürfte deren Ostseite bzw. die dortige Scharte. [4][5] Die Bezeichnung Mayrhofberg als Ausflugs- und Wanderziel findet sich bis um 1935. [6][7]

Gurl ist ein Mädchenname, der um 1839 im Alpenraum vorkam.[8] Um 1934 findet sich die Gurl als Benennung.[9] Daraus entwickelte sich die heutige Bezeichnung.

Der Orkan Kyrill verursachte im Jänner 2007 im Wald am oberen Bereich der Gurlspitze schwere Zerstörungen.

Erreichbarkeit

Der Aufstieg führt über nicht markierte Forstwege und Waldpfade, entweder von Vorderfager, Gasthof Schwaitlalm oder von Hinterwinkl, Schwarzenbergkapelle über die Südflanke bzw. Westflanke. Alternativ führt ein weiterer Aufstieg auf der Ostseite über die Pechauer Scharte und dann über die Nord- und Westflanke zum Gipfel.

  • Höhendifferenz: ca. 470 Meter
  • Weglänge: ca. 3,8 km
  • Dauer: ca. zwei Stunden

Bilder

 Gurlspitze – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. Jahrbuch Alpenverein, 1867
  2. Franz Valentin Zillner, Salzburgische Kulturgeschichte in Umrissen, 1871
  3. Jahrbuch des österreichischen Alpen-Vereines, Band 9, 1873, Seite 211
  4. ANNO, Salzburger Zeitung, 17. Oktober 1861, Seite 2
  5. ANNO, Salzburger Chronik, 25. Februar 1926, Seite 5
  6. ANNO, Salzburger Wacht, 14. Juni 1930, Seite 13
  7. ANNO, Salzburger Volksblatt, 6. April 1935, Seite 16
  8. Johann Peter Lyser, Abendländische tausend und eine nacht, Band 11-12, 1867, Seiet 251
  9. ANNO, Salzburger Volksblatt, 19. Mai 1934, Seite 10