Hans Christian Andersen

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Hans Christian Andersen (* 2. April 1805 in Odense auf der dänischen Insel Fünen; † 4. August 1875 in Kopenhagen, Dänemark) war der berühmteste Dichter Dänemarks und wurde vor allem durch seine Märchen bekannt.

Salzburgbezug

Bei seinem ersten Besuch in Salzburg, am 31. Mai 1834 hatte Andersen Probleme an der bayerisch-salzburgischen Grenze. Der Grenzsoldat fragte ihn nach seinem Namen, was Andersen mit „Hans Christian Andersen“ beantwortete. Doch in seinem Reisepass stand „Jean Chrétien Andersen“. Daraus schloss der Beamte, dass Andersen also unter einem anderen Namen reiste. Obwohl „Jean Chrétien“ lediglich die französische Form von „Hans Christian“ war. Die Ausstellung eines Passes in französischer Sprache war seinerzeit nichts Außergewöhnliches. Galt doch das Französisch als die gehobene Sprache des Adels.

Also musste sich Andersen einer peinlichen Kontrolle seines gesamten Gepäcks unterziehen. Erst nach einer mehrmaligen Versicherung, dass man mit dem Kaiser Franz II./I. zufrieden, ein Gegner der Revolution und ein vorbildlicher Untertan sei, konnte er schließlich passieren.

Bei seinem ersten Besuch in Salzburg besuchte er das Haus von Paracelsus. 1869, anlässlich seiner zweiten Reise durch die Alpen besuchte er Salzburg Anfang November ein zweites Mal. Diesmal ließ er sich von ‚einen kleinen Jungen, er besaß in erstaunlichem Maße den Ernst der Erwachsenen, den Kinder oft durch bestimmte Lebensumstände bekommen können“ zum Gollinger Wasserfall führen. Seinem Tagebuch ist zu entnehmen, dass er am 6. November Mozarts Geburtshaus besuchte, über den Domplatz und auf den Kapuzinerberg wanderte. Der 7. November – „Prachtvoller Sonnenschein“ und er ging auf den Friedhof von St. Peter und suchte Mozarts Grab. Weiters berichtete er von einer „Singschule“ (Mozarteum in der Schwarzstraße).

Weiterführend

Für Informationen zu Hans Christian Andersen, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quellen