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Hochkönig (Berg)

Hochkönig vom Flugzeug aus fotografiert
Matrashaus und Hochkönig-Hauptgipfel am Abend aus 9 500 Fuß (2 743 m ü. A.) - mit Resten der Übergossenen Alm (vorne). Im Hintergrund die Hohen Tauern mit Großem Hafner, Hochalmspitze (Oberkärnten), Ankogel und Tischergruppe bei Bad Gastein.
Der Gipfel des Hochkönigs (links), südöstlich des Matrashauses

Der Hochkönig im Hochkönigstock ist mit 2 941 m ü. A. der höchste Gipfel der Berchtesgadener Alpen und einer der höchsten der gesamten Nördlichen Kalkalpen überhaupt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Er zählt zu den Salzburger Kalkhochalpen. Der Gipfel befindet sich am nordwestlichen Gemeindegebiet der Pongauer Gemeinde Mühlbach am Hochkönig am südlichen Rand des Naturschutzgebiets Kalkhochalpen. Unmittelbar neben dem Gipfel steht das Matrashaus, jedoch bereits im Gemeindegebiet von Werfen.

Als höchster Gipfel der Berchtesgadener Alpen überragt er sein bayerisches Gegenüber, den markanten Watzmannstock, um 228 Meter. Der Hochkönig gilt als Vermessungspunkt erster Ordnung und ist – nach dem Mont Blanc, dem Großglockner, dem Finsteraarhorn in der Schweiz, der Tiroler Wildspitze, und der Schweizer Piz Bernina - der sechstprominenteste Berg der Alpen, was weniger mit seiner Berühmtheit als mit seiner Schartenhöhe zu tun hat. Diese ergibt sich aus der Differenz seiner Höhe und der höchstgelegenen Scharte, bis zu der man mindestens absteigen muss, um einen höheren Gipfel zu erreichen.

Besteigung

Die Erschließungsgeschichte des Berges beginnt erst im 19. Jahrhundert, womit so klingende Namen wie Ludwig Purtscheller oder Hermann von Barth verknüpft sind. Letzterer erreichte den Gipfel im Jahre 1868 über das Birgkar und berichtet davon in seinem Werk Aus den nördlichen Kalkalpen.

Der Salzburger Theologieprofessor und Alpinist Peter Karl Thurwieser entdeckte anlässlich einer im Juli 1826[1] durchgeführten Überschreitung des Trattbergs in der Osterhorngruppe, dass am sich am Gipfel des Hochkönigs ein trigonometrisches Signal befindet. Die Wahrnehmung veranlasste Thurwieser nur wenige Wochen später, am 5. September 1826 mit zwei Offizieren und zwölf Trägern den Gipfel des Hochkönigs zu besteigen und Messungen durchzuführen.

Der Anstieg erfolgte auf der noch heute üblichen Route von der Mitterfeldalm an der Thorsäule vorbei, über den "Kniebeißer" und das Firnfeld. Diese Hochkönig-Besteigung ist die erste im touristischen Sinn anzusehen.[2]

Bilder

  Hochkönig (Berg) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise