Wallfahrtsbasilika Zu unserer lieben Frau

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Wallfahrtsbasilika Zu unserer lieben Frau, die dritte "Basilica minor" in der Erzdiözese Salzburg
Pfarrkirche

Die Wallfahrtsbasilika Zu unserer lieben Frau ist die römisch-katholische Pfarrkirche der Lungauer Gemeinde Mariapfarr und eine bekannte Wallfahrtskirche. Sie ist die größte Pfarrkirche im Bundesland Salzburg und wurde 2018 zur dritten "Basilica minor" in der Erzdiözese Salzburg erhoben. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in Mariapfarr.

Geschichte

Die Wallfahrtsbasilika Zu unserer lieben Frau gilt als die Mutterkirche des Lungaus. Der Ort war früher ein bedeutender Wallfahrtsort. Eine Kirche in Mariapfarr wurde schon im Jahre 923 urkundlich erwähnt. Die heutige Pfarrkirche geht auf das 12. Jahrhundert zurück und es wurde auch bereits die Wallfahrt erwähnt. Ab Beginn des 15. Jahrhunderts erlebte die Wallfahrt nach Mariapfarr ihre Blütezeit.

2011 forcierte die Pfarre ihr Bestreben, dass die Kirche als Basilika anerkannt wird. Von der Größe des Gotteshauses her sei die Anerkennung jedenfalls möglich. Die Entscheidung liegt in Rom.

Am 15. August 2016, dem Mariä Himmelfahrtstag, an dem die Kirche auch ihr Patrozinium feiert, wurde die Pfarr- und Wallfahrtskirche nach zweijährigen, umfassenden Renovierungsarbeiten von Erzbischof Franz Lackner wieder eingeweiht. Zwischen dem Altarraum und den Kirchenbänken befand sich bis zur Renovierung ein hohes schmiedeeisernes Gitter, das nach einigen Diskussionen nach rückwärts, nahe unter der Empore versetzt wurde. Die Kosten dieses Großprojekts betrugen rund zwei Millionen Euro.

Erhebung zur "Basilica minor"

Am 15. August 2018 wurde die Kirche durch ein pästliches schreiben zur "Basilica minor" erhoben. Zu den Festgästen zählten unter anderen der Erzbischof Franz Lackner, dessen Vorgänger Alois Kothgasser und der Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer.

Bildergalerie von der Festveranstaltung

Ausstattung

Das Gnadenbild der Schönen Madonna von Mariapfarr zog Tausende Gläubige an. Ein Tafelbild, auf dem die Anbetung der drei Weisen dargestellt wird, diente möglicherweise Joseph Mohr, dem Dichter des weltberühmten Liedes Stille Nacht! Heilige Nacht!‎, als Inspiration für die Verszeile Holder Knabe im lockigen Haar.[1] Mohr war von 1815 bis 1817 Hilfspriester in Mariapfarr gewesen und schrieb 1816 den Liedtext.

Besonders bedeutend sind die romanischen und gotischen Fresken im Altarraum sowie acht spätgotische Tafelbilder am Hochaltar.

Bildergalerie

weitere Bilder

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Quellen

Weblinks

Fußnoten

  1. Die Zeile lautet im Original: Holder Knab’ im lockigten Haar, […].