Salzburger Miniaturen

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Titelfoto Salzburger Miniaturen Band 1
Titelfoto Salzburger Miniaturen Band 2

Buchtipps Reihe Salzburger Miniaturen

Autor: Karl Heinz Ritschel
Verlag: Otto Müller Verlag Salzburg


Salzburger Miniaturen Band 1
Erscheinungsjahr: 1998, 3. Auflage
ISBN 3-7013-0979-5
Salzburger Miniaturen Band 2
Erscheinungsjahr: 2001
ISBN 3-7013-1037-8
Salzburger Miniaturen Band 3
Erscheinungsjahr: 2004
ISBN 3-7013-1086-6
Salzburger Miniaturen Band 4
Erscheinungsjahr: 2007
ISBN 978-3-7013-1136-1

Rezension 1

Wer Salzburger Geschichte "erlesen" möchte, dem rate ich, diese drei Bände von Karl Heinz Ritschel zu kaufen. Jeder für sich etwa 200 Seiten stark mit 80 bis 100 Geschichten rund um die Geschichte Salzburgs. Ergänzt werden die gut recherchierten Beiträge mit so manchem historischen Foto.

Das sind Bücher für einen Salzburg-Freund, der nicht nackte Jahreszahlen und Baumeisternamen lesen möchte, sondern Hintergründe erfahren, Entstehungsgeschichten und Anekdoten sucht, die gut recherchiert und lesbar aufbereitet sind.

Band 1: Geschichten vom Schwitzen und Baden über die Badehäuser und -sitten in Salzburg, über Hexenwahn und Zauberei, den Stumpfögger und seine [sieben] Frauen, deren Grabmäler man im Friedhof von St. Peter noch sehen kann, über den Sammler Carl Ehrenbert Freiherr von Moll ...

Band 2: über Guck ins Tal, dem Guggenthal, das Franziski-Schlössl, über ein Mondseer Kochbuch, die Landkartengalerie, des Kaisers Belohnung, eine Grablege für Salome Alt?, von Salzburger Märkten, über Max Reinhardt oder was war ein "Sitz"? ...

Band 3: von Salzburger Brücken, unbekannter Michael Haydn, Erzherzog Johann in Badgastein, wie das Gasteinertal gekauft wurde, Mühldorf - Salzburg in Bayern, ein Salzburger Afrikaforscher, das Heiraten war schwierig, der Igelbund...

Band 4: von Römern, dem Landesherrn im Kotter, Bildhauern, Malern und anderem
Es fällt einem gleich beim Lesen der ersten Kapiteln auf: zwei stechen durch besondere Länge und Detailinformationen hervor, jenes über die Petersfrauen und den Maler Anton Faistauer. Aber auch völlig Unbekanntes berichtet Rischel: von einem geheim gebliebenen versuchten Anschlag auf Bundeskanzler Dollfuß am Salzburger Flughafen, der „Anifer Erklärung“ vom bayrischen König Ludwig III. im Wasserschloss Anif oder der Salzburger Hoffischerei in der alten Residenz. Rund 60 Miniaturen, davon wie erwähnt, zwei etwas ausführlicher geratene „Miniaturen“, finden sich in dieser vierten Ausgabe von Einblicken in die Salzburger Geschichte. Wie auch in den drei ersten Bänden schreibt Ritschel gut lesbar und teils sehr unterhaltsam.

Rezension 2

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Quelle