Kritik von Rossinis Oper "Il barbiere di Siviglia"

Salzburger Pfingstfestspiele: Gefangen im Käfig voller Filmnarren

Rolando Villazón setzt Giaochino Rossinis Buffo-Oper bei den Salzburger Pfingstfestspielen als cineastisches Märchen in Szene. Intelligente Unterhaltung zur rechten Zeit.

Am Ende des ersten Akts gibt es ein buchstäblich epochales Gemetzel. Römer, Kosaken, Samurai und Mexikaner rüsten sich zur Schlacht, bis einer den Stecker zieht. Mitten in der komödiantisch-musikalischen Eskalation blitzt die Tragik menschlicher Auseinandersetzungen als historisches Kontinuum auf. Ein politischer Kommentar in Zeiten des Krieges?

Die Szene passt in ihrer Vieldeutigkeit zur Regiearbeit, die Rolando Villazón bei den Salzburger Pfingstfestspielen vorlegt. Gioachino Rossinis Oper "Il barbiere di Siviglia" ist ein Klassiker des Buffo-Genres und damit ein Heimspiel ...

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