Kultur

Arbeiterkammer warnt beim Online-Ticketkauf vor Zuschlägen

Die Arbeiterkammer warnt, beim Onlinekauf von Kulturtickets die Zuschläge im Auge zu behalten. Beim Test von zehn Onlineticketbörsen durch die AK Wien stellte sich heraus, dass der zunächst angezeigte Kartenpreis nicht immer dem Endpreis entsprach: Bei zwei Anbietern wurden die Tickets im Buchungsverlauf teurer. Acht Kartenbüros wiesen von Beginn an zusätzliche Gebühren und die Mehrwertsteuer aus.

Viele Onlineticketbörsen verlangen zu viel SN/APA/HANS KLAUS TECHT
Viele Onlineticketbörsen verlangen zu viel

Bei Viennaticketoffice würden die Zusatzgebühren erst sichtbar, nachdem die Karte in den Warenkorb gelegt wurde. Und beim Schweizer Anbieter Viagogo würden diese gar erst einen Schritt vor Buchungsabschluss angezeigt, warnt die AK. So hätten sich bei letzterem Anbieter die Kosten für ein Popkonzert von 263 auf 356 Euro, mithin um 93 Euro, verteuert.

Auch die Information über die zusätzlichen Vermittlungsgebühren falle alles andere als einheitlich aus. So betrügen diese zwischen null und 26 Prozent des Kartenpreises und würden sich hinter Bezeichnungen wie Service-, Buchungs- Bearbeitungs-, Besorgungs-, Vermittlungs- oder Systemgebühr verstecken, beklagt AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina.

Quelle: APA

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