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Berlinale: Heiner-Carow-Preis an Wolfgang Fischers "Styx"

Der Flüchtlingsfilm "Styx" des österreichischen Regisseurs Wolfgang Fischer ist bei der Berlinale mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet worden. Die den mit 5.000 Euro dotierten Preis vergebende DEFA-Stiftung erklärte, mit "Styx" sei ein beeindruckender Film gelungen. Tief berührend und mit dem meisterlichen Spiel der beiden Protagonisten stelle er elementarste Fragen der menschlichen Existenz.

In dem Film wird eine selbstbewusste Ärztin (Susanne Wolff) bei einem Segeltörn plötzlich mit dem Schicksal kenternder Flüchtlinge konfrontiert. Sie funkt vergeblich um Hilfe und steht bald vor der Entscheidung, selbst etwas zu tun. Die Auszeichnung erinnert an den Regisseur Heiner Carow (1929-1997), der in den Babelsberger DEFA-Studios wichtige Filme drehte, etwa "Die Legende von Paul und Paula" (1973).

Quelle: Apa/Dpa

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